Wer am Teig nascht, riskiert Durchfall und Bauchkrämpfe. Schuld ist nicht etwa rohes Ei, sondern das Mehl selbst: Durch Tierkot auf dem Getreide können krankmachende Keime ins Mehl gelangen.
Auch Sprossen sind als Naturprodukte anfällig für Keime. Hersteller drucken deshalb oft Warnhinweise auf die Verpackung. Vor dem Verzehr sollten Sprossen blanchiert und gründlich gewaschen werden.
Wie chip.de berichtet, bilden Auberginen wie auch Kartoffeln das schwache Nervengift Solanin. In großen Mengen kann es Kopfschmerzen, Magenbeschwerden und Erbrechen verursachen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät daher vom Rohverzehr ab.
Grüne Bohnen enthalten die giftige Eiweißverbindung Phasin, die rote Blutkörperchen verklumpen lässt. Wer große Mengen roher Bohnen isst, kann sogar daran sterben. Die Bohnen müssen mindestens zehn Minuten in sprudelndem Wasser kochen, das Kochwasser danach unbedingt wegschütten.
Rhabarber enthält Oxalsäure, besonders in den Blättern und grüneren Stielteilen. Sie verursacht ein stumpfes Gefühl auf den Zähnen und kann zu Magen-Darm-Problemen führen. Durch Garen wird der Oxalsäuregehalt deutlich reduziert.
Schwarze Holunderbeeren enthalten den Giftstoff Sambunigrin, der Erbrechen, Durchfall und Schüttelfrost auslösen kann. Laut der Verbraucherzentrale Bayern müssen die Beeren kurz über 80 Grad erhitzt werden, um die Schadstoffe unschädlich zu machen.
Rohe Eier gelten wegen möglicher Salmonellen als risikoreiche Lebensmittel. Besonders im Sommer treten Vergiftungen häufiger auf, da die Keime Wärme mögen. Auch Produkte mit rohen Eiern wie Mayonnaise sind potenziell belastet.
Bei Geflügelfleisch ist Durcherhitzen besonders wichtig. Neben Salmonellen sind Campylobacter-Keime häufige Verursacher von Lebensmittelinfektionen. Im Inneren des Fleisches sollten für mindestens zwei Minuten 70 Grad herrschen.