EU greift durch

890 Millionen Euro! Mega-Strafe gegen Google verhängt

Die EU-Kommission bittet Google mit 890 Millionen Euro zur Kasse. Brüssel wirft dem Tech-Riesen Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht vor.
Newsdesk Heute
23.07.2026, 12:31
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Die EU-Kommission greift so hart wie noch nie auf Basis des Gesetzes über digitale Märkte (DMA) durch. Google muss wegen Verstößen gegen die Wettbewerbsregeln insgesamt 890 Millionen Euro zahlen.

Nach Angaben der Kommission soll Google bei Suchanfragen eigene Angebote gegenüber jenen anderer Anbieter bevorzugt haben. Betroffen seien unter anderem die Bereiche Shopping, Hotels, Transport und Sportergebnisse. Dafür verhängte die Brüsseler Behörde eine Strafe von 460 Millionen Euro.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen erklärte, Ziel der Entscheidung sei es, für mehr Wettbewerb zu sorgen und auch anderen Unternehmen bessere Chancen für Innovationen zu geben.

Auch EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera betonte sinngemäß, dass sich die besten Produkte aufgrund ihrer Qualität durchsetzen sollten – und nicht deshalb, weil sie dem Betreiber der Suchmaschine gehören.

430 Millionen Euro wegen Android

Zusätzlich verhängte die Kommission eine weitere Geldstrafe von 430 Millionen Euro. Google soll App-Entwickler daran gehindert haben, Kunden auf Android-Geräten auf kostenlose oder günstigere Angebote außerhalb des Google Play Stores hinzuweisen.

Mit insgesamt 890 Millionen Euro handelt es sich um die bisher höchste Geldbuße, die die EU-Kommission nach dem Digital Markets Act gegen ein Unternehmen verhängt hat. Im vergangenen Jahr hatte Brüssel bereits Meta mit 200 Millionen Euro und Apple mit 500 Millionen Euro bestraft.

Für Google könnte es noch teurer werden. Sollte der Konzern die von der Kommission geforderten Auflagen nicht innerhalb von 60 Tagen umsetzen, könnte die Strafe weiter steigen. Die Behörde erklärte allerdings, mit Google bereits in einem konstruktiven Austausch zu stehen. Das Unternehmen habe begonnen, entsprechende Änderungen zu testen. Das Wettbewerbsverfahren gegen den Konzern läuft seit März 2024.

{title && {title} } red, {title && {title} } 23.07.2026, 12:31
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