Einkommen in Österreich

Gehalts-Check für Friseure – das verdienen sie aktuell

Haare schneiden, färben und stylen: Jetzt zeigen aktuelle Zahlen, wie viel Friseurinnen und Friseure in Österreich verdienen.
Digital  Heute
22.07.2026, 22:23
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Sie schneiden Haare, färben, stylen und beraten ihre Kunden oft über viele Jahre hinweg. Friseurinnen und Friseure gehören zu den wichtigsten Dienstleistungsberufen des Landes. Doch wie hoch ist das Gehalt in der Branche? Die aktuellen Zahlen zeigen: Seit April 2026 gibt es mehr Geld. Das Einstiegsgehalt liegt nun bei 2.020 Euro brutto pro Monat, mit steigender Berufserfahrung erhöht sich der kollektivvertragliche Mindestlohn Schritt für Schritt.

Die neuen Mindestlöhne gelten seit dem 1. April 2026. Im Zuge des neuen Kollektivvertrags wurden die Gehälter um 2,8 Prozent angehoben. Je nach Berufsjahr steigt das Einkommen in mehreren Stufen an.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Einstieg mit 2.020 Euro brutto

Angelernte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten laut Kollektivvertrag ein monatliches Mindestgehalt von 2.020 Euro brutto. Wer als ausgebildete Friseurin oder ausgebildeter Friseur ins erste Berufsjahr startet, kommt auf 2.071 Euro brutto im Monat.

Bereits nach kurzer Zeit steigt das Einkommen weiter. Im zweiten und dritten Berufsjahr beträgt das kollektivvertragliche Mindestgehalt 2.087 Euro brutto pro Monat. Im vierten und fünften Berufsjahr erhöht sich der Mindestlohn auf 2.133 Euro brutto.

Mehr Geld mit Berufserfahrung

Ab dem sechsten Berufsjahr liegt der kollektivvertragliche Mindestlohn bei 2.287 Euro brutto im Monat. Das ist gleichzeitig die höchste reguläre Gehaltsstufe innerhalb der allgemeinen Lohnstaffel für Friseurinnen und Friseure.

Zusätzlich zum Grundlohn können Beschäftigte weitere Zulagen erhalten. Für Salonleiter, Ausbilder oder Friseurmeister sieht der Kollektivvertrag eigene Zuschläge vor. Dadurch kann das tatsächliche Einkommen über dem jeweiligen Mindestlohn liegen.

Auch Lehrlinge erhalten mehr Geld

Von der Lohnerhöhung profitieren auch Lehrlinge. Im ersten Lehrjahr beträgt die Lehrlingsentschädigung seit April 2026 monatlich 804 Euro brutto. Im zweiten Lehrjahr sind es 921 Euro, im dritten 1.244 Euro und im vierten Lehrjahr 1.350 Euro brutto.

Die Lehrlingsgehälter wurden gemeinsam mit den regulären Mindestlöhnen angehoben und bilden die Grundlage für den Berufseinstieg in der Friseurbranche.

Einkommen hängt auch vom Betrieb ab

Die genannten Beträge sind kollektivvertragliche Mindestlöhne. Viele Friseursalons bezahlen freiwillig höhere Gehälter, insbesondere wenn Berufserfahrung, Spezialisierungen oder zusätzliche Verantwortung übernommen werden. Auch Trinkgelder können das monatliche Einkommen erhöhen.

Wie hoch der tatsächliche Verdienst ausfällt, hängt daher unter anderem vom Arbeitgeber, dem Standort, den Qualifikationen und dem Kundenstamm ab.

Solide Entwicklung mit den Berufsjahren

Die aktuellen Gehaltszahlen zeigen, dass Friseurinnen und Friseure mit zunehmender Erfahrung automatisch in höhere Gehaltsstufen aufsteigen. Während angelernte Beschäftigte mit 2.020 Euro brutto pro Monat beginnen, steigt der kollektivvertragliche Mindestlohn bis zum sechsten Berufsjahr auf 2.287 Euro. Hinzu kommen je nach Tätigkeit mögliche Zulagen für Salonleitung, Ausbildung oder einen Meisterabschluss, wodurch das Einkommen weiter wachsen kann.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.07.2026, 22:23
Weitere Storys