Zuerst zu frivole Frauenfiguren am Eingang, dann ein Upskirting-Skandal und jetzt auch noch ein Rassismus-Aufreger: Es gibt wieder Wirbel um das bekannte Teufelsrad auf dem Münchner Oktoberfest.
Die beliebte Wiesn-Attraktion war zunächst in die Schlagzeilen geraten, weil der Stadt die Frauenfiguren am Eingang zu aufreizend waren – sie wurden übermalt. Dann wurde Besucherinnen beim Fahren mit dem Teufelsrad unter den Rock gefilmt. Als Konsequenz werden nun Radlerhosen an Frauen verschenkt. Jetzt kam es erneut zu einem Eklat, für den der Sprecher des Fahrgeschäfts verantwortlich sein soll.
Zu dem Vorfall sei es laut einem Bericht der "Abendzeitung München" bei der Mädelsrunde auf dem Teufelsrad gekommen. Hier haben nur Frauen Zutritt, Männer müssen draußen bleiben. Daran soll sich jedoch ein Gast nicht gehalten haben. Dies soll auch dem neuen Rekommandeur aufgefallen sein.
Nachdem der alte Ansager verstorben war, sei dieser erst in diesem Jahr neu eingesetzt worden. Als er den jungen Mann bemerkte soll er "Abdul, nein und Abdul, Schluss" gerufen haben. Zuvor habe er Mädchen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren auf die Scheibe gerufen. Eine Zeugin sagte, dass der Mann den Jugendlichen aufgrund seines Aussehens wohl "Abdul" genannt haben muss.
Des Weiteren soll seitens des Rekommandeurs der Satz: "Das passiert, wenn wir das mit der Zuwanderung so weitermachen. Da müssen wir aufpassen, dass er nächstes Mal nicht noch seine Familie mitbringt" gefallen sein.
Der Mann der Betreiberin erklärte gegenüber der Zeitung, dass der Sprecher in diesem Jahr getestet worden sei. Aufgrund seiner "verbalen Entgleisung" habe man ihn inzwischen wieder entlassen.