Achse Alaba-Arnautovic: "Haben links dominiert!"

Das ÖFB-Team zauberte beim 3:0-Sieg gegen Slowenien. Alaba und Arnautovic stahlen allen die Show – Österreichs neue Super-Achse.

Wo spielt David Alaba? Diese Frage beschäftigte bis Freitag Fußball-Österreich. Im Testspiel gegen Slowenien wurde der Bayern-Star zum ersten Mal vom neuen Teamchef Franco Foda eingesetzt. Unter Vorgänger Marcel Koller waren Diskussionen über Alabas Rolle im ÖFB-Team entbrannt, die sich hartnäckig gehalten haben.

Alaba und Arnautovic glänzen



Alaba startete nicht wie unter Koller im Mittelfeld-Zentrum. Im 3-4-3 nahm er die Rolle des linken Mittelfeldspielers beziehungsweise Wingbacks ein. Dort blühte Alaba auf. Sein Traum-Freistoß zum 1:0 war das Highlight. Gemeinsam mit Kumpel Marko Arnautovic, der den linken Flügel beackerte, spulte der 25-Jährige ein großes Laufpensum ab und riss mit seinen Pässen immer wieder Löcher in die Abwehrreihen der Slowenen.

Kollege Arnautovic nahm seine tolle Form von Klub West Ham United mit nach Klagenfurt und überstrahlte am Freitag alles. Wurde es gefährlich, hatte Arnautovic in der Entstehung fast immer seine Füße mit im Spiel. Und es wurde oft gefährlich. Die Tore zwei und drei gingen beim 3:0-Sieg auf sein Konto. Beim 2:0 behielt er nach Hereingabe von Stefan Lainer im Strafraum einen kühlen Kopf, ließ einen Verteidiger aussteigen und schob ein.

In der zweiten Halbzeit leitete er seinen zweiten Streich selbst ein. Im Mittelfeld verlagerte Arnautovic mit einem genialen langen Ball das Spiel nach links vorne. Alaba ließ auf Kapitän Julian Baumgartlinger abtropfen. Der lupfte mit viel Gefühl in den Lauf von Arnautovic, der sich über das halbe Spielfeld seinen Weg hinter die Abwehrreihe gebahnt hatte und einnickte.

"Haben links dominiert!"



"Das hat jeder erwartet, das wollte jeder sehen. Heute habt ihr's gesehen, damals gegen Moldawien hab ihr es auch gesehen", freute sich Arnautovic nach dem Match über die Leistung von Alaba auf der linken Seite. "David hat ein super Spiel abgeliefert."

Der England-Legionär weiß, dass er selbst von dieser Maßnahme Fodas profitierte: "Ich denke, dass wir auf links dominiert haben, wieder ein paar Aktionen hatten. Wir wissen, dass David ein Weltklasse-Spieler ist, und ich denke, dass es ihm auch gefällt, wenn er mit mir spielt."

(Heute Sport)

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