Immer mehr Menschen nutzen sie schon: 4,8 Millionen Österreicher haben sich bereits für die "ID Austria" registriert. Damit lassen sich Führerschein, Amtswege und Co. bequem am Handy erledigen. 2026 soll die digitale Identität nun weiter ausgebaut werden.
Denn auch der Personalausweis und ein eigener digitaler Studentenausweis für rund 400.000 Studierende sollen folgen. Und: Bis Ende 2026 soll es möglich sein, in ganz Europa mit dem digitalen Ausweis auf dem Smartphone zu reisen.
Doch was passiert mit der "ID Austria" selbst? Wird sie durch ein EU-Modell ersetzt? "Nein", stellt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) am Montag im Ö1-Frühjournal unmissverständlich klar.
"Es wird die ID-Austria sein, die hier das zentrale Vehikel sein wird, insofern ermutige ich jeden und freue mich über jeden, der sich die ID-Austria macht", sagt Pröll im ORF-Radio.
Die "ID Austria" ermöglicht Menschen, sich sicher online zu identifizieren und damit digitale Services zu nutzen. Sie ist eine Weiterentwicklung von Handy-Signatur und Bürgerkarte und kann im behördlichen Umfeld sowie in der Privatwirtschaft verwendet werden.