Was günstiger, was teurer ist

Äpfel, Butter, Nudeln – Preis-Wende im Supermarkt

Billige Lebensmittel kosten jetzt im Schnitt neun Prozent weniger als vor einem Jahr. Markenprodukte wurden dagegen um fünf Prozent teurer.
13.10.2026, 09:56
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Günstige Äpfel, Butter, Penne & Co. kosten jetzt weniger: Die billigsten Lebensmittel sind im Schnitt um neun Prozent günstiger als noch im September 2025, unter anderem wegen der Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel. Die Preise bei den ohnehin teureren Markenprodukten zogen weiter an – plus fünf Prozent. Das zeigt ein aktueller Preismonitor bei sieben Supermärkten und Diskontern.

Für einen Einkaufskorb mit 40 billigsten Lebens- und wenigen Reinigungsmitteln zahlten Konsument:innen im September 2025 fast 82 Euro – das war ein Rekordpreis! Heuer sind es rund 74 Euro. Das ist ein Minus von neun Prozent. Die Verbilligungen gehen zum Teil auch auf die Senkung der Mehrwertsteuer bei Grundnahrungsmitteln (von zehn auf 4,9 Prozent seit 1. Juli) zurück. Zudem sind Supermärkte teurer als Diskonter – um durchschnittlich elf Prozent.

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Bis zu 29 Prozent teurer

Konkret zeigt der AK Preismonitor: 23 von 40 Produkten wurden zwischen September 2025 und September 2026 um bis zu rund 37 Prozent billiger, zum Beispiel Teebutter (minus 37 Prozent), Penne-Nudeln (minus 19 Prozent), Mineralwasser (minus zwölf Prozent), Äpfel (minus elf Prozent) sowie Gouda und Pommes frites (je minus 14 Prozent).

Zwei Produkte blieben auf demselben Preisniveau wie im Vorjahr – passierte Tomaten und Taschentücher. 15 von 40 Produkten wurden um bis zu 29 Prozent teurer, etwa Tafelessig (plus 29 Prozent), Kartoffeln, flüssige Vollwaschmittel (je plus 14 Prozent), Eier (Größe M), Tomaten und Seife (je plus neun Prozent).

Preisschraube dreht sich weiter

Die AK hat auch die Marken-Lebensmittel unter die Lupe genommen: Sie kosten im September-Jahresvergleich um durchschnittlich 5,3 Prozent mehr. Teurer wurden etwa Emmentaler Käse (plus 31 Prozent), Marillenmarmelade und Bohnenkaffee (je plus 14 Prozent) Olivenöl (plus zwölf Prozent), Reis (plus acht Prozent) sowie griffiges Weizenmehl (plus sechs Prozent).

Zum Preismonitor: Die AK hat die Grundpreise von 40 billigsten Lebens- und einigen Reinigungsmitteln des wöchentlichen Bedarfs in sieben Wiener Supermärkten (Billa, Billa Plus, Spar, Interspar) und bei Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) in jeweils drei Wiener Filialen im September 2026 erhoben. Zudem hat die AK auch die Grundpreise von 31 Marken-Lebensmitteln in den Onlineshops von Billa und Interspar Anfang September 2026 geprüft.

wil, 13.10.2026, 09:56