Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ging die AfD mit 43,8 Prozent klar als stärkste Kraft hervor. Nun soll es laut Medienberichten zu einem Abkommen mit dem BSW (5,3 Prozent) gekommen sein.
Demnach soll die AfD laut ARD-Informationen den Landtagspräsidenten stellen, der Vizeposten gehört dem BSW. Eine indirekte Bestätigung kam auch von BSW-Co-Chefin Amira Mohamed Ali. "Ja, das ist auch das, was ich höre", sagte sie am Montagabend.
Der Landtagspräsident stehe der stärksten Fraktion allerdings zu, hieß es seitens der BSW-Co-Chefin. Eine Koalition mit der AfD werde es jedoch nicht geben. So will das BSW AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nicht in das Amt des Ministerpräsidenten hieven.
Dennoch zeigte sich AfD-Co-Vorsitzender Tino Chrupalla zuversichtlich, dass Siegmund "noch vor Weihnachten Ministerpräsident" sein wird, berichtet die "Krone". Seitens der AfD wollte man den nunmehrigen Deal jedoch nicht bestätigen.
"Ich weiß nicht, was Frau Mohamed Ali erzählt. Wir bleiben dabei, dass wir über laufende Verhandlungen nicht reden", wird AfD-Sprecher Patrick Harr von der "Bild" zitiert.