Schock-Video zeigt

Aggressive "Mutanten-Zecken" verfolgen Menschen zu Fuß

Warnung in Russland: Aggressive "Mutanten-Zecken" breiten sich aus. Diese verfolgen Menschen zu Fuß, können gefährliche Krankheiten übertragen.
Newsdesk Heute
14.05.2026, 10:37
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"Riesige Zeckenmutanten haben russische Regionen heimgesucht, und das ist keine Horrorgeschichte. Sie befallen Menschen, und herkömmliche Mittel helfen nicht" – so beginnen aktuell Medienberichte aus Russland.

Im Süden des Landes sind riesige "Mutanten"-Zecken aufgetaucht, die Jagd auf Menschen machen. Dazu veröffentlichte etwa der TV-Sender 360° ein schockierendes Video (siehe Instagram-Beitrag unten):

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Warum sie in Russland als "Mutanten" bezeichnet werden? "Weil sie allen gängigen Vorstellungen über das Verhalten gewöhnlicher Zecken widersprechen". Die heimischen Arten würden ruhig im hohen Gras auf ihre Beute warten, die Hyalomma-Zecke jedoch...

"Das sind wahre Jäger. Sie erspähen ihre Beute und verfolgen sie. Außerdem sind sie um ein Vielfaches schneller als die Tiere, die wir kennen. Es ist schwer, einem solchen Sprinter zu entkommen", wird Biologe Dmitry Safonov durch Aif.ru zitiert.

Die Riesenzecken sind dabei deutlich größer als ihre nördlichen Artverwandten. Sie haben zudem eine Zebrastreifen-ähnliche Zeichnung auf ihren Beinen. Bitter: Sie können extreme Hitze und lange Hungerperioden überstehen, sind zudem äußerst resistent gegen die üblichen Schutzmittel.

Am gefährlichsten ist nicht der Biss der "Killer-Sprinter" selbst, sondern das, was folgen kann. Neben Enzephalitis oder Borreliose können sie auch das Krim-Kongo-Fieber auslösen, eine hochgradig tödliche Viruserkrankung. "Die ersten Symptome ähneln einer Grippe: Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen. Doch dann setzen Blutungen, Krämpfe und Verwirrtheit ein", warnt der Experte.

Hyalomma-Zecken bevorzugen trockene, heiße Steppen gegenüber schattigen Wäldern. Dennoch hat sich das Verbreitungsgebiet dieser Zecken durch den Klimawandel in Europa alarmierend schnell ausgedehnt.

Laut Biologe Safonov sind Begegnungen mit der "Mutanten-Zecke" in Russland derzeit nur im Süden möglich: "Vor einem Waldspaziergang sollten Sie trotzdem Schutzmittel verwenden. Vergessen Sie nicht, sich während und nach dem Spaziergang zu kontrollieren", rät er.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.05.2026, 11:09, 14.05.2026, 10:37
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