Autoverleih und Banken

AK stoppt Abzocke und holt 122.624 Euro zurück

Die Konsumentenschützer der AK Burgenland hatten im vergangenen Jahr alle Hände voll zu tun. Insgesamt konnten sie 122.624 Euro zurückholen.
Christoph Weichsler
04.04.2026, 13:17
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Die Konsumentenschützer der AK Burgenland hatten im vergangenen Jahr alle Hände voll zu tun. Insgesamt konnten sie 122.624 Euro für burgenländische Konsumenten zurückholen. Ein besonderer Aufreger war ein Autoverleih: Dieser soll zwar mit günstigen Preisen gelockt haben, dafür aber im Nachhinein ordentlich abkassiert haben.

Kunden wurden etwa mit Strafen konfrontiert, wenn interne Überwachungsgeräte eine Geschwindigkeitsüberschreitung anzeigten - selbst dann, wenn es keine behördliche Strafe gab. Auch Kautionen wurden laut AK teilweise verspätet oder gar nicht retourniert. Die Konsumentenschützer griffen in mehreren Fällen ein und konnten helfen. Das Unternehmen meldete jedoch später Insolvenz an.

Gebühren und steigende Kosten

Auch Banken sorgten für Beschwerden. Ungerechtfertigte Gebühren mussten in einigen Fällen wieder zurückgezahlt werden. Zusätzlich wandten sich viele Menschen wegen steigender Netzkosten an die AK.

Ein Dauerthema bleibt das Internet: Immer wieder geraten Konsumenten online in Schwierigkeiten. Die AK setzt daher verstärkt auf Aufklärung.

Internet bleibt Risiko

Gemeinsam mit Saferinternet wurden Workshops in 30 Schulen und Bildungseinrichtungen durchgeführt. Insgesamt verzeichnete die AK im Vorjahr 5.744 Beratungen sowie 476 konkrete Interventionen.

Ob online oder im Alltag – ohne Hilfe der AK wäre für viele Konsumenten wohl einiges teurer geworden.

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