Morgen ist es endlich so weit: Österreich startet am Mittwoch um 6 Uhr früh in San Francisco gegen Jordanien in sein WM-Abenteuer.
Im Vorfeld sprach David Alaba mit dem "Kurier" über das Zusammenleben im Teamcamp und einen möglichen Nachfolger im ÖFB-Team.
Auf die Frage, ob er in den USA etwas vermisse oder bereits Lagerkoller aufgekommen sei, antwortete der Wiener: "Bis jetzt nicht. Ich habe meine Familie hier und die Jungs aus der Mannschaft. Viel besser geht es nicht. Der ÖFB hat ein sehr schönes Fleckerl ausgesucht. Jetzt vermissen wir nur noch die Spiele."
Angesprochen darauf, ob es im ÖFB-Team einen Spieler gebe, der ihn an den jungen David Alaba erinnere, sagte der Kapitän: "Ich weiß nicht, ob ich mich selbst in ihm sehe, aber bei Paul Wanner gefällt mir seine Unbekümmertheit sehr."
Alaba führte weiter aus: "Das Freche, aber auf der anderen Seite auch die Fähigkeit, sich so gut wie möglich ins Team zu integrieren und zuzuhören, wenn man einmal mit ihm redet. Er hat auf jeden Fall eine gute und gesunde Mischung, die es braucht, um sich als junger Spieler weiterzuentwickeln und gleichzeitig sein eigenes Naturell auf den Platz zu bringen."
Paul Wanner entschied sich gemeinsam mit Carney Chukwuemeka im März für Österreich. Zuvor war der Offensivspieler für die deutsche U21-Nationalmannschaft im Einsatz.