Sturm hat die Grazer Fußball-Euphorie neu entfacht. Die Blackys feierten in einer turbulenten Saison trotz Trainerwechsels den Cup-Sieg und wurden hinter Salzburg in der Bundesliga Zweiter. Heiko Vogel setzte, nach kurzer Eingewöhnungsphase, fort, wo Franco Foda vor dessen Bestellung zum ÖFB-Teamchef aufgehört hatte.
Alar mit drei Optionen
Deni Alar steht sinnbildlich für die Grazer Kaderplanung. Bei Rapid spielte der Stürmer keine große Rolle. Er wechselte nach Graz und schlug dort voll ein. In der abgelaufenen Spielzeit geigte er mit 24 Toren auf.
Es soll seine letzte Spielzeit an der Mur gewesen sein. "SPOX" brachte in Erfahrung, dass gleich mehrere Angebote für Alar vorliegen. Laut Berater Franz Masser unter anderem von Sporting Lissabon, dem FC Brügge und Apollon Limassol. Auch Sturm habe ein Angebot abgegeben, der 28-Jährige werde sich aber voraussichtlich für den Wechsel ins Ausland entscheiden.
Masser spricht von drei Optionen. Eine Verlängerung bei Sturm, eine Unterschrift bei einem großen europäischen Klub wie Sporting oder das große Geld in China oder Dubai.
Edomwonyi weg
Für Sturm ist der bevorstehende Abgang von Alar besonders bitter, weil auch sein Angriffs-Partner Bright Edomwonyi den Verein verlassen wird. Das bestätigte wiederum dessen Berater Max Hagmayr der "Kleinen Zeitung". Seine Leihe von Caykur Rizespor endet. In der Türkei dürfte er aber auch keine Zukunft haben. Er wird mit einem Wechsel zur Wiener Austria in Verbindung gebracht.
Kader zerfällt
Thorsten Röcher geht nach Ingolstadt in die zweite deutsche Bundesliga. Marvin Potzmann heuert beim SK Rapid an. Christian Schoissengeyr und James Jeggo gehen zur Austria. Marc Andre Schmerböck hat beim WAC unterschrieben, Patrick Puchegger in St. Pölten. Mit Christian Schulz und Christian Gratzei gehen zwei Routiniers in Fußball-Pension.
(Heute Sport)