Die Bildungsdirektion Kärnten hat Eltern von Schülerinnen und Schülern im Bezirk Spittal mit einem Schreiben alarmiert. Darin werden sie aufgefordert, die Mobiltelefone ihrer Kinder genauer zu überprüfen.
Hintergrund sind Hinweise auf eine möglicherweise unerlaubte Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke. Dabei könnte auch der Jugendschutz verletzt worden sein.
Nach Angaben der Behörde soll eine Person über Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram mit Minderjährigen kommuniziert haben. Eltern werden daher angehalten, das Gespräch mit ihren Kindern zu suchen und sich zu erkundigen, mit wem diese online in Kontakt stehen.
Zudem sollen Jugendliche ausdrücklich darauf hingewiesen werden, keine privaten Treffen mit fremden oder nicht eindeutig bekannten Personen zu vereinbaren.
Wie die Polizei mitteilte, haben inzwischen drei Dienststellen im Bezirk Spittal Ermittlungen aufgenommen. Weitere Details wurden aus Datenschutzgründen vorerst nicht bekannt gegeben, wie der ORF berichtet.
Die Person, die im Mittelpunkt der Untersuchungen steht, erklärte in einem sozialen Medium, dass ihr Benutzerkonto gehackt worden sei.