Schock-Diagnose

"Wahnsinnige Angst" – Julia (29) an Krebs erkrankt

Eine junge Kärntnerin aus Villach kämpft gegen Lymphdrüsenkrebs - und muss für ihren Kinderwunsch tief in die Tasche greifen.
André Wilding
19.04.2026, 06:30
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Für eine 29-Jährige aus Villach hat sich das Leben von einem Tag auf den anderen dramatisch verändert. Nach einer langen Leidensgeschichte mit Husten, Fieber und zahlreichen Untersuchungen kam die erschütternde Diagnose.

"Ich habe die Proben abgegeben und wenig später in einem Gespräch erfahren, dass es Lymphdrüsenkrebs ist", schildert Julia L. gegenüber dem Portal "5 Minuten" den Moment, der alles veränderte.

"Keine Zeit verlieren"

Doch neben der schweren Erkrankung stand sie plötzlich vor einer weiteren existenziellen Entscheidung. Noch vor Beginn der Therapie musste geklärt werden, ob sie ihre Eizellen einfrieren lassen will - um sich die Chance auf eigene Kinder zu bewahren.

"Noch am selben Tag der Diagnose musste ich mich in der Kinderwunschklinik entscheiden, ob ich meine Eizellen einfrieren lassen möchte, bevor die Therapie beginnt, da ich in der richtigen Phase des Zyklus war und keine Zeit verlieren durfte", erklärt sie gegenüber "5 Minuten".

Finanzielle Hürde

Die Angst vor den Folgen ist groß: "Der Gedanke, später vielleicht keine Kinder mehr bekommen zu können, macht mir wahnsinnige Angst." Neben der emotionalen Belastung kommt auch eine erhebliche finanzielle Hürde dazu.

Rund 5.000 Euro kostet das Einfrieren der Eizellen, dazu kommen jährliche Gebühren und Medikamentenkosten. "Leider übernimmt die Krankenkasse diese wichtige Vorsorgemaßnahme nicht. Eine Förderung ist nur möglich, wenn man verheiratet ist oder in einer eingetragenen Partnerschaft", erklärt die Villacherin dem Portal.

"Ich bin überwältigt"

Um sich diese Chance dennoch zu ermöglichen, startete die 29-Jährige einen Spendenaufruf - mit großer Resonanz. "Ich bin wirklich überwältigt von den ganzen Spenden und richtig sprachlos, vielen lieben Dank an jeden einzelnen", sagt Julia zu "5 Minuten".

Jetzt richtet sich ihr Blick nach vorne - auf die bevorstehenden Behandlungen und den Kampf gegen die Krankheit.

Wer spenden möchte, hier geht es zum Aufruf >>>

{title && {title} } wil, {title && {title} } 19.04.2026, 06:30
Jetzt E-Paper lesen