Die Ballsaison läuft. Und während Wiens Männerwelt sich für den Ball der Bälle am 12. Februar geschniegelt in Frack und Fliege wirft, greift Alfons Haider (68) ein. Der ehemalige Opernball-Moderator und Society-Dauerbrenner nimmt auf Instagram die Herren der Schöpfung an die Hand – offenbar aus gutem Grund.
Denn was ihm da jedes Jahr unterkommt, treibt selbst einem Ball-Routinier die Sorgenfalten ins Gesicht. In einem neuen Video erklärt der Mörbisch-Generalintendant, woran man sofort erkennt, dass ein Mann den Frack entweder nicht verstanden hat, oder ihn mit dem Sonntagsanzug verwechselt.
Allen voran: die Uhr am Handgelenk. Ein absolutes No-Go. Wer zum Frack die Zeit messen muss, muss zur guten, alten Taschenuhr greifen. Auch beim Thema Schmuck wird Haider deutlich. Ketten, Armbänder oder sonstiges Glitzerwerk haben am Mann im Frack schlicht nichts verloren. Der Frack ist kein Laufsteg für Accessoires, sondern ein Klassiker. Wer hier funkelt, fällt auf – allerdings negativ. Lediglich Orden sind erlaubt.
Und dann wäre da noch der größte Fauxpas von allen: weiße Socken. Für Haider der ultimative Stil-Super-GAU. Weiße Socken zum Frack sind kein modischer Ausrutscher, sondern ein gesellschaftlicher Offenbarungseid. Da hilft dann auch der teuerste Frack nichts mehr. Haider macht klar: Ein Frack ist keine Verkleidung für eine Nacht, sondern ein Statement. Wer ihn trägt, sollte wissen, was er tut, oder sich zumindest informieren. Ja, liebe Männer, die Ballsaison ist gnadenlos.