Hohe Schulden

Alle Jobs weg! Auto-Krise stürzt Firma in Pleite

Bitter für Dutzende Mitarbeiter: Die anhaltende Automobil-Krise hat eine Firma in die Pleite gestürzt. Die Perspektive ist alles andere als rosig.
Oberösterreich Heute
27.05.2026, 10:58
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Die Misere bei Fahrzeugbauern beschäftigt die gesamte Branche seit Jahren. Was die Situation für Bitter Engineering & Systemtechnik GmbH in Sierning (Bez. Steyr-Land) zusätzlich verschärft hat: die aktuelle Zollpolitik der USA. Ein weiteres Manko: Entwicklungsdienstleistungen werden immer häufiger in den asiatischen Raum verlagert.

Das Fass zum Überlaufen brachte, dass ein Hauptauftraggeber des Arbeitskräfteüberlassers wegen des schwierigen Umfeldes nur mehr die Hälfte des Personals benötigte. Bitter fand keine anderen adäquaten Einsatzmöglichkeiten für die Belegschaft. Auch Maßnahmen zur Restrukturierung brachten letztendlich keinen Erfolg.

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Die Konsequenz: Diese Woche wurde am Landesgericht das Konkursverfahren eröffnet. Die Schulden machen knapp 580.000 Euro aus. Zu einem etwaigen Vermögen ist vorerst nichts bekannt. Die Pleite trifft 53 Beschäftigte.

Sie haben keine Perspektive. Das Unternehmen plant zwar, offene Projekte wenn möglich abzuschließen. Danach soll der Betrieb aber geschlossen werden.

Interio zum zweiten Mal insolvent

Schon zum zweiten Mal ist die Einrichtungskette Interio in Insolvenz geschlittert. Jetzt müssen zehn Mitarbeiter gehen, Filialen in Linz und Wien werden geschlossen.

Die Schulden sind enorm. Insgesamt 159 Gläubiger haben bisher Forderungen in Höhe von 6,17 Millionen Euro angemeldet.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.05.2026, 17:25, 27.05.2026, 10:58
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