Das ÖFB-Team hat den Aufstieg ins Sechzehntelfinale der Fußball-WM weiterhin in der eigenen Hand. Vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Algerien ist die Ausgangslage für die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick klar: Bereits ein Unentschieden reicht, um die K.-o.-Phase zu erreichen.
Nach zwei Spieltagen steht außerdem fest, dass Österreich nicht mehr auf den letzten Platz der Gruppe J abrutschen kann. Rang drei ist damit bereits abgesichert.
Mit einem Remis gegen Algerien am Sonntag (4 Uhr) würde die ÖFB-Auswahl den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Da Österreich aktuell das bessere Torverhältnis als die Nordafrikaner aufweist, würde ein Punktgewinn für den direkten Aufstieg genügen. Mit einem Sieg wäre das Ticket für das Sechzehntelfinale ohnehin gelöst.
Nach dem 2:1-Erfolg Algeriens über Jordanien steht gleichzeitig fest, dass Argentinien die Gruppe J als Sieger beenden wird. Jordanien hat keine Chance mehr auf den Aufstieg.
Spannend würde es nur bei einer Niederlage gegen Algerien werden. In diesem Fall würde Österreich auf Rang drei zurückfallen. Der Einzug in die K.-o.-Phase wäre dann zwar weiterhin möglich, allerdings müsste die ÖFB-Elf auf Schützenhilfe aus den anderen Gruppen hoffen. Nur die acht besten Gruppendritten qualifizieren sich ebenfalls für das Sechzehntelfinale.
Bei der Wertung zählen zunächst Punkte, dann die Tordifferenz und die erzielten Treffer. Danach folgen der Fairplay-Wert sowie im äußersten Fall die FIFA-Weltrangliste.
Die Chancen auf den Aufstieg würden aber auch als Gruppendritter intakt bleiben. Mit drei Punkten und einer überschaubaren negativen Tordifferenz hätte Österreich gute Aussichten, zu den besten Dritten des Turniers zu gehören.
Sollte die Rangnick-Elf den zweiten Platz verteidigen, wartet im Sechzehntelfinale aller Voraussicht nach Spanien. Die Iberer führen die Gruppe H an und gelten als einer der Topfavoriten auf den WM-Titel.