Österreichs WM-Gipfeltreffen mit Lionel Messi und Argentinien bei der Fußball-WM hat Servus TV starke Einschaltquoten beschert. Im Schnitt verfolgten 2,225 Millionen Zuschauer die zweite Halbzeit der Partie, in den ersten 45 Minuten waren es etwas mehr als zwei Millionen.
Als klarer Außenseiter gehandelt, hielten die WM-Stars von Teamchef Ralf Rangnick bis ganz zum Schluss mit und lieferten dem amtierenden Weltmeister einen harten Kampf. Einzig zwei Geniestreiche von Superstar Lionel Messi machten beim 0:2 im zweiten Gruppenspiel den Unterschied.
An den bisherigen Senderrekord kam die Übertragung knapp nicht heran. Diesen hält weiterhin das EM-Achtelfinale 2024 gegen die Türkei und damit ebenfalls das ÖFB-Team. Damals schauten 2,44 Millionen Menschen zu.
Deutlich geringer fiel die Reichweite beim bisherigen WM-Spiel Österreichs gegen Jordanien aus. Die Begegnung, die vergangene Woche um 6 Uhr früh im ORF lief, erreichte rund 1,2 Millionen Zuschauer. Das dritte Vorrundenspiel gegen Algerien wird ebenfalls im ORF übertragen, Anpfiff ist in der Nacht auf Sonntag um 4 Uhr.
Die starke Konkurrenz durch das Fußballspiel machte sich auch bei den ORF-Nachrichten bemerkbar. Die "Zeit im Bild" um 19.30 Uhr kam laut den veröffentlichten Zahlen auf 275.000 Zuschauer. Die spätere "ZiB 2" erreichte rund 370.000 Menschen.
Das Jordanien-Match weckt bei vielen heimischen Fußball-Fans trotz des erfreulichen Ergebnisses auch schlechte Erinnerungen. Am vergangenen Mittwoch waren viele von ihnen schließlich bereits auf dem Weg in die Arbeit, am Pendeln oder auf dem Schulweg – der Livestream auf ORF On brach aufgrund der hohen Auslastung allerdings in der zweiten Halbzeit ein.
Im ORF versicherte man danach, dass auf Hochdruck daran gearbeitet werde, ein erneutes ÖFB-Blackout bei der WM zu verhindern. Gegen Algerien steht nun sportlich noch mehr auf dem Spiel. Mit einem Punkt ist Österreich im Sechzehntelfinale, bei einer Niederlage könnte der WM-Traum platzen.