"Bodenlos!"

Wut-Reporter geht im ORF auf Messi und Schiris los

Österreich verliert gegen Argentinien mit 0:2. Doch das nicht gegebene Foul an Xaver Schlager vor dem 1:0 sorgt weiterhin für Aufruhr.
Sport Heute
23.06.2026, 08:42
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Österreich verliert bei der WM mit 0:2 gegen Argentinien. Doch eine Szene sorgt auch nach dem Schlusspfiff noch für Aufregung: Kurz vor dem 1:0 für die Südamerikaner wurde Xaver Schlager von Alexis Mac Allister zu Fall gebracht. Die Argentinier schalteten anschließend blitzschnell um und gingen durch das Rekordtor von Lionel Messi in Führung.

ORF-Reporter Daniel Kulovits sprach im Ö1-Morgenjournal über die Partie und setzte aufgrund dieser Szene zu einer Wutrede gegen das Schiedsrichtergespann rund um den ägyptischen Referee Amin Omar an.

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"Wir gratulieren Messi zu seinen beiden Toren. Aber was vor dem ersten Treffer passiert ist, war schon ein bisschen bodenlos. Kurz vor dem Führungstor wurde Xaver Schlager gefoult. Der Schiedsrichter hat weiterspielen lassen und so den Treffer ermöglicht. Er hätte vom VAR auf seinen Fehler hingewiesen werden müssen. Dieser wurde schließlich erfunden, um den Fußball fairer zu machen  und hätte dieses Tor aberkennen müssen", so Kulovits.

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Der ORF-Reporter ortete dabei sogar einen Weltmeister- und Messi-Bonus: "Man muss ganz ehrlich sein: Offenbar gibt es erstens einen Weltmeister- und zweitens einen Messi-Bonus. Denn wer aus diesem Schiedsrichterteam hätte sich getraut, Messi sein Rekordtor wegzunehmen?"

Kulovits legte nach: "Langsam wird es ein bisschen auffällig. Schon im ersten Spiel gegen Algerien hätte er nach seinem Tritt mit Rot vom Platz fliegen müssen. Und jetzt drückt man erneut beide Augen zu."

Am Ende zeigte sich der Journalist aber versöhnlich und streute dem argentinischen Superstar Rosen: "Abgesehen von meiner Wutrede gilt ihm allergrößter Respekt. Dieser Mensch ist einfach unfassbar. Auf einem Spielfeld mit 22 Spielern sticht er heraus wie die Königin beim Schach. Dieser Mann ist ein Phänomen und ihn bei einer Weltmeisterschaft live zu sehen, ist ein Privileg."

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