Probleme in Attnang-Puchheim

"Alles zugeparkt" – Anrainer stinksauer auf Dauerparker

Sie sind vor allem Pendlern ein Dorn im Auge: Dauerparker. Jetzt hat sich das Problem von einem Verkehrsknotenpunkt zu einem anderen Ort verlagert.
Oberösterreich Heute
01.09.2026, 05:00
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Der Ärger war groß: Lange Zeit beschwerten sich Personen, die beruflich aufs Auto angewiesen sind. Denn die Stellplätze am Bahnhof von Attnang-Puchheim (Bez. Vöcklabruck) – eine wesentliche Drehscheibe im Schienenverkehr – waren nur schwer zu kriegen.

Ein Hintergrund: Es wurde gemunkelt, dass ansässige Pkw-Besitzer ihr Zweitfahrzeug gratis beim Bahnhof stehen ließen, schreiben die "OÖN". "Alles war zugeparkt mit Autos von Attnangern, die das als kostenlosen Dauerparkplatz betrachtet haben", berichtet ein Mann.

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Die Reaktion der ÖBB auf die widrigen Umstände: Seit Herbst erfasst eine Videokamera jedes Fahrzeug, das auf den Parkplatz fährt. Seit Mai müssen die Autobesitzer außerdem zahlen. Die Kosten: 2 Euro für Tagespendler und 6 Euro pro Tag für Dauerparker.

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"Nicht so dramatisch"

Laut dem Artikel erfüllt das System seinen Zweck: Bahnfahrer berichten, dass sie jetzt Stellflächen finden. Doch das Problem hat sich offensichtlich in die Wohngebiete von Attnang-Puchheim verschoben. "Die Situation ist nicht so dramatisch, wie manche befürchtet haben", sagt Bürgermeister Peter Groiß (SPÖ). "Aber natürlich hat sich etwas verändert."

Beispielsweise in der Leharstraße: Dort duldete die Stadtgemeinde bisher, dass Anrainer ihr Auto am Straßenrand abstellten, obwohl dadurch nur eine Fahrspur frei blieb. Jetzt beschwerten sich Anrainer über die steigende Zahl an Dauerparkern.

Zusätzliche Parkplätze

Die Gemeinde hat deshalb die Wohnbaugenossenschaft Neue Heimat ersucht, zusätzliche Flächen zu errichten. Sie führt eine entsprechende Befragung unter den Wohnungsbesitzern durch, hat aber bereits angekündigt, dass das Parken für diese künftig nicht mehr gratis sein wird.

{title && {title} } red, {title && {title} } 01.09.2026, 05:00