Nach Verstappen-Saga

Alonso-Ärger über Boliden: "Sogar Koch kann fahren"

Die neuen Regularien der Formel 1 sorgen bei den Fahrern für mächtig Ärger. Altmeister Fernando Alonso fällt ein hartes Fazit.
Sport Heute
17.02.2026, 13:13
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
olympia live
olympia live

In der Königsklasse des Motorsports brodelt es gewaltig! Grund: Das komplett überarbeitete Reglement mit radikal verändertem Chassis und neuem Motoren-Konzepten setzt einen riesigen Fokus auf elektrische Leistung und Energie-Management. Die bittere Folge: Der Speed geht abhanden. Nachdem zuletzt Superstar Max Verstapper massiv Kritik äußerte legt nun auch Altmeister Fernando Alonso nach.

Erst Verstappen, jetzt Alonso mit Kritik

Weil der Elektro-Teil jetzt einen viel größeren Anteil der Gesamtleistung ausmacht, dreht sich im Cockpit alles ums Sparen. Fahrer müssen in schnellen Kurven kräftig vom Gas, nur um Energie für die langen Geraden zurückzugewinnen. Genau dieses Management-Spiel verdirbt vielen den Spaß am Fahren – vor allem Alonso, der noch die Boliden seiner Anfangszeit in Erinnerung hat un der Goldenen Ära des Motorsports hinterhertrauert.

Fernando Alonso bringt es auf den Punkt: "In Bahrain war Kurve 12 früher eine echte Herausforderung – man fuhr dort mit Vollgas durch. Bremsen, rausbeschleunigen, das war fahrerische Kunst." Heute? "Wir sind dort fast 50 km/h langsamer", sagt der zweimalige Weltmeister. Sein bitteres Fazit: Bei so einem Tempo könne "jeder das Auto steuern – sogar unser Koch".

Alosno trauert "goldener Ära" hinterher

Trotz Verständnis für den technischen Wandel lässt Alonso keinen Zweifel: Er vermisst das "echte" Rennfahrer-Gefühl. Für ihn waren die späten 90er und frühen 2000er die goldene Zeit der Formel 1 – pure Kraft, pure Geschwindigkeit, purer Adrenalin-Kick. "Da wollte man einfach nur schnell in die Kurven gehen und das Limit ausloten", sagt er.

Ähnlich scharf hatte auch Max Verstappen schon über die neuen 2026er-Boliden geschimpft: Die Autos fühlten sich "nicht mehr wie Formel 1 an, eher wie Formel E auf Steroiden." Alonso weist die harsche Formulierung nicht zurück, mahnt aber trotzdem zur Geduld. Er betont, dass das Management der Energie den ganzen Unterschied mache: "Jetzt diktiert dir der Motor, wie viel du auf der Geraden noch hast."

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.02.2026, 13:13
Jetzt E-Paper lesen