Riesen-Frust über neue Boliden

"Formel E auf Steroiden" – Verstappen platzt der Kragen

Mit beißender Kritik hat der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen auf die neuen Vorschriften für die Boliden in der Königsklasse reagiert.
André Wilding
14.02.2026, 12:15
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"Es fühlt sich nicht mehr wie Formel 1 an, eher wie Formel E auf Steroiden", sagte der niederländische Red-Bull-Pilot am Donnerstag in einer Medienrunde am Rande der Testfahrten in Bahrain über die grundlegenden Veränderungen des Reglements für Motoren und Chassis.

"Für mich ist das nicht Formel"

Einen Tag nach seinen 136 Proberunden am Golf bemühte sich der 28-Jährige nicht annähernd um eine Verschleierung seiner Abneigung gegen die neuen Modelle.

"Als Fahrer genieße ich es, Vollgas zu fahren, aber ich will auch realistisch sein: Im Moment kann man so nicht fahren. Vieles, was man macht, hat massive Auswirkungen auf die Energieseite. Für mich ist das nicht Formel. Vielleicht ist es dann besser, Formel E zu fahren - dort geht es nur um Energie, Effizienz und Management", erläuterte Verstappen seinen Frust.

Zeitnaher Rückzug

In seiner Verärgerung kokettierte der Oranje-Star nach Angaben der Bild-Zeitung in einem späteren Sky-Interview sogar mit einem zeitnahen Rückzug aus der Formel 1. Das neue Reglement sei kein Anreiz, sagte Verstappen, "noch viel länger weiterzumachen."

Und weiter: "Wenn das Fahren keinen Spaß mehr macht, denkt man über Alternativen nach. Wenn man schon alles gewonnen hat, bieten sich viele andere spannende Dinge an, die man machen könnte".

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