Ein Schriftzug in der Mädchentoilette der HTL Rankweil (Vorarlberg) sorgte im Frühjahr für große Aufregung. Die Nachricht kündigte eine Amoktat an, die Schulleitung alarmierte sofort die Polizei. Innerhalb kürzester Zeit stand ein Großeinsatz mit zahlreichen Polizisten an.
Die Ermittlungen der Exekutive führten schließlich zu einer 18-jährigen Schülerin. Laut Polizei war sie geständig, konnte jedoch kein Motiv für ihre Tat nennen.
Jetzt muss die junge Frau zahlen: 4.092 Euro Einsatzkosten werden ihr in Rechnung gestellt. Die rechtliche Grundlage dafür liefert das Sicherheitspolizeigesetz, das bei vorsätzlich oder grob fahrlässig ausgelösten Einsätzen eine Kostenübernahme vorsieht.
Es könnte noch mehr folgen: Auch strafrechtlich droht der 18-Jährigen einiges. "Solche Aktionen verbreiten Angst und Unsicherheit, zerstören das Vertrauen im Schulalltag und können schwerwiegende Folgen haben", betont die Polizei. Sie stellt klar: "Auch ein vermeintlicher Scherz ist strafbar." Ob es zur Anklage kommt, ist derzeit noch offen – die Ermittlungen laufen.