Tödliche Bluttat in Linz

Amoklauf angekündigt – dann sticht Mann in City zu

Fassungslosigkeit in Linz: Mitten in der City wurden zwei Männer niedergestochen. Jetzt kommen immer mehr Details zur tödlichen Bluttat ans Licht.
Tobias Prietzel
15.03.2026, 10:10
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Nicht viele Passanten haben sich an diesem grau-kalten Sonntagvormittag auf die Linzer Landstraße verirrt. Nichts deutet mehr auf die folgenschwere Gewalttat hin, die sich nur wenige Stunden zuvor in einer Seitenstraße ereignet hat. Was auffällt: Ein Polizeibus fährt aufmerksam Streife. Dazu tönt es laut aus einer Kirche – der Klang erinnert beinahe an Totenglocken.

Zurück zum Samstagabend: Es war noch nicht einmal 18 Uhr, als sich die Ereignisse im öffentlichen Raum überschlugen. Der 34-jährige Mann, der später zum Messer gegriffen haben soll, ist verdächtig, in der Bismarckstraße einen Autofahrer angepöbelt zu haben. Drei junge Afghanen bekamen das mit und wiesen den Kroaten zurecht.

Danach gingen sie in einen Barbershop. Als die Männer diesen einige Zeit später wieder verließen, stand der 34-Jährige da. Er dürfte ihnen gefolgt sein und einem 24-Jährigen unvermittelt von hinten in den Hals gestochen haben.

In dieser Straße kam es zur tödlichen Attacke:

Gegen den Kopf getreten

Die beiden anderen ergriffen daraufhin die Flucht. Einer der Afghanen, ein 26-Jähriger, stürzte. Der Kroate trat den am Boden Liegenden gegen den Kopf und stach ihm dann in den Oberkörper. Anschließend rannte der mutmaßliche Angreifer davon. Das dritte Opfer, ein 21-Jähriger, lief ihm nach.

Wenig später nahm eine Streife der Schnellen Interventionsgruppe den Verdächtigen fest. Der blutüberströmte 26-jährige wurde noch von einer Fußgängerin reanimiert und dann ins Krankenhaus gebracht. Dort starb er aber wenig später. Der 24-Jährige erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.

Frau erstattete Anzeige

Wie sich herausstellte, soll der mutmaßliche Täter schon am Nachmittag gegenüber seiner Frau einen Amoklauf angekündigt haben. Sie erstattete daraufhin Anzeige. Die Polizei fahndete also schon längere Zeit nach dem Mann. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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