Die Finnen gehörten zu den Pionieren, die kompromisslosen Death Metal mit folkloristischen Melodien und Themen kombinierten und damit in den 1990er-Jahren ein ganzes Subgenre prägten.
Sie haben in 35 Jahren fast so viele Songs geschaffen, wie ihre Heimat Seen zählt, und belegen in Finnland regelmäßig Spitzenplätze in den Charts. Auch im deutschsprachigen Raum verfügt die Band über eine treue Fangemeinde, und ihre Konzerte sind meist sehr gut besucht. Am Mittwoch (15. Oktober) treten Amorphis als Support von Arch Enemy im Wiener Gasometer auf.
Seit ihrer Gründung 1990 in Helsinki haben die Gitarristen Esa Holopainen und Tomi Koivusaari, Sänger Tomi Joutsen, Keyboarder Santeri Kallio, Bassist Olli-Pekka Laine sowie Schlagzeuger Jan Rechberger keine Scheu, neue Wege zu beschreiten.
Mit ihrem jüngst veröffentlichten Album "Borderland" ist ihnen ein Werk gelungen, das wie ein neues Kapitel wirkt: ein Meilenstein, der sowohl das Erbe von Amorphis weiterträgt, als auch in unerforschtes Terrain vordringt.
"Borderlands" präsentiert sich als vielschichtige Reise voller Energie, Melancholie und kraftvoller Melodien – vertraut und gleichzeitig neu, durchzogen von der unverwechselbaren Schwere, die Amorphis selbst in ihren kühnsten Momenten begleitet. Oder, wie Gitarrist Koivusaari es formuliert: "Nach dreieinhalb Jahrzehnten folgen wir immer noch unseren Instinkten. Und nach einer so langen und erfolgreichen Karriere fühlt sich das verdammt gut an!"