"Völliger Blödsinn": Gabalier rechnet mit Kritikern ab

Andreas Gabalier beim Frühstücken mit Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl
Andreas Gabalier beim Frühstücken mit Ö3-Moderatorin Claudia StöcklHitradio Ö3/Martin Krachler
Im "Frühstück bei mir" räumt Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier mit seinem Macho-Image auf und rechnet mit seinen zahlreichen Kritikern ab.

Wo er auftritt, polarisiert er. Ganz gleich ob es um sein Macho-Image, fehlende "Töchter" in der Bundeshymne oder um schiefe Töne bei Live-Auftritten geht. Im Ö3-"Frühstück bei mir" bezog Andreas Gabalier jetzt Stellung zu seinen provokanten Aussagen in der Vergangenheit, sprach über Kritik und die Trennung von Silvia Schneider.

Emanzipierte Frauen

"Ich bin kein Macho. Ich greife sogar selbst mit größter Freude zum Staubsauger oder wasche meine Wäsche selbst. Sogar das Bügeln mache ich mir zum Sport, nach jedem gebügelten Hemd oder T-Shirt gibt's einen Satz Liegestütze. Ich kämpfe gut gegen meinen Haushalt an", erklärte Gabalier und versuchte sich von früheren Aussagen á la "Meine Freundin soll nicht zu emanzipiert sein" zu distanzieren. Im Gegenteil. "Meine Ex-Freundin Silvia Schneider war sogar sehr emanzipiert."

Daher versteht der 36-Jährige auch bis heute die Aufregung rund um die fehlenden "Töchter" in seiner Version der österreichischen Bundeshymne nicht. "Für mich ist das ein Stück Kulturgut und es stand für mich nie zur Debatte, die Hymne anders zu singen. Ich würde auch nicht wollen, dass wer meine Texte umschreibt, nur weil sie in ein paar Jahren nicht mehr politisch korrekt sind."

"Nicht alles Hulapalu in meinem Leben"

In den letzten Jahren sei es in der Medienwelt beinahe zur Mode geworden, "den Andreas Gabalier zu zerreißen, denn das bringt viele Klicks", gab sich der Volks-Rock'n'Roller zerknirscht. Angesprochen auf die kritischen Reaktionen zu seinen Auftritten bei der RTL-Show "Kindsköpfe" oder der ORF-"Licht ins Dunkel"-Gala ("Heute" hat berichtet), meint er: "Man kann mich und meine Musik mögen, muss aber nicht. Ich sag immer: Der Ton macht die Musik. Man muss es nicht so hasserfüllt und derb durch den Dreck ziehen."

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Immerhin gebe ihm der Erfolg recht. Sein allererstes Weihnachtsalbum "A Volks-Rock'n'Roll Christmas" steht schon die dritte Woche an der Spitze der Charts. Doch würde der 36-Jährige von sich selbst behaupten, er könne singen? "Ich habe ja nie gesagt, ich hätte Gesang studiert oder würde es können. Singen war von Anfang an ein Hobby, das ich zur Berufung gemacht habe."

"Vielen Menschen gibt das Halt, denn bei mir ist auch nicht alles 'Hulapalu' [Gabalier-Hit aus dem Jahre 2015], ich habe auch viele Trost und Hoffnung spendende Lieder, die meinen Fankreis zusammengeschweißt haben. Schade, dass man so heftig austeilt und den Leuten, denen es gefällt, das Gefühl gibt, sie seien Menschen zweiter Klasse. Geschmäcker sind nun mal verschieden und wem es nicht gefällt, der kann ja abschalten."

Auch zur Kritik bzw. zu den Gerüchten, die Beziehung zu Silvia Schneider sei nur ein PR-Gag gewesen, meint der 36-Jährige: "Völliger Blödsinn!". Woran die Beziehung schlussendlich zerbrochen ist und ob es eine neue Liebe in seinem Leben gibt, erfährst du HIER >>

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