Mehr als zehn Geschosse sind am Sonntag laut iranischen Angaben auf die Golfinsel Keschm in der wichtigen Straße von Hormus eingeschlagen.
Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna und berief sich dabei auf den Gouverneur von Keschm, Hossein Amir Teymuri. Es habe sich um "militärische Ziele" gehandelt, verletzt wurde niemand.
Bei Angriffen in der südlichen Provinz Hormusgan ist am Sonntag laut Staatsmedien ein Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens ums Leben gekommen. "Infolge des feindlichen Angriffs auf Farur in Bandar Lengeh" sei ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt worden, berichtete Irna.
Das Verteidigungsministerium in Kuwait gab unterdessen bekannt, dass drei Grenzposten und eine Offshore-Ölplattform angegriffen worden seien. "Drei Grenzposten an Land im Norden des Landes wurden Ziel eines feigen Angriffs, der zu Sachschäden führte", hieß es in der Aussendung.
Außerdem sei eine kuwaitische "Offshore-Bohrplattform" von einer "feindlichen Drohne" angegriffen worden. Ein Arbeiter wurde verletzt, es gab auch Sachschäden.
Die US-Armee hat am Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten.
Teheran reagierte darauf mit Angriffen auf Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Katar und Oman.