Panik in St. Leonhard

Angst vor "Amstaffs" – Mehrere Hunde blutig gebissen

Mehrere Attacken durch freilaufende Amstaffs sorgen für Panik im Grazer Stadtviertel – dennoch darf der Besitzer seine Tiere behalten.
Österreich Heute
23.03.2026, 16:40
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Die Angst geht um in Graz-St. Leonhard: Immer wieder sollen aggressive Hunde desselben Besitzers andere Vierbeiner attackieren. Bewohner berichten von dramatischen Szenen, Verletzten und purer Panik im Park. Trotzdem darf der Halter seine Tiere weiterhin behalten.

Folgenschwerer Angriff

Besonders heftig erinnert sich Lukas Jantscher an den Angriff im vergangenen Oktober. Zwei American Staffordshire Terrier seien plötzlich ohne Leine auf seinen Collie-Husky-Mischling losgegangen. "Sie gingen sofort in Angriffsposition und sind auf meinen Hund drauf, haben sich komplett in ihn verbissen", erzählt er der "Kleinen Zeitung". Minutenlang habe er versucht, die Tiere abzuwehren – dabei wurde auch er selbst in die Hand gebissen.

Nicht der erste Vorfall

Ähnliche Vorfälle schildern weitere Betroffene. Ein Grazer Arzt berichtet, dass seine Hündin von gleich vier Hunden attackiert worden sei. Nur ihr dichtes Fell habe sie vor Verletzungen bewahrt. Im Viertel gelten die Tiere und ihr Besitzer inzwischen als gefürchtet. Viele Hundebesitzer hätten Angst, überhaupt noch spazieren zu gehen.

Halter darf Hunde behalten

Die Behörden kennen den Fall und haben den Halter kontrolliert. Doch rechtlich sind ihnen offenbar die Hände gebunden. Für eine Abnahme der Hunde fehle derzeit die gesetzliche Grundlage. Zudem wurden bislang vor allem andere Hunde verletzt – juristisch gilt das als Sachbeschädigung.

Für die Anwohner ist das schwer verständlich. "Da muss doch endlich was passieren", fordert Jantscher.

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