Erinnerung an Fukushima

Angst vor atomaren Super-GAU! Alarm in weltgrößtem AKW

Kurz nach der umstrittenen Wiederinbetriebnahme wurde das japanische Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa wegen eines Alarms gestoppt.
Bernd Watzka
22.01.2026, 10:33
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Gerade erst hochgefahren - schon wieder ausgebremst: Der Neustart des weltgrößten Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa in Japan ("Heute" berichtete) wurde am heutigen Donnerstag nur wenige Stunden nach Beginn gestoppt. Grund war ein Alarm im Überwachungssystem, wie Betreiber TEPCO mitteilte.

Angeblich keine Strahlung ausgetreten

"Die Arbeiten sind derzeit ausgesetzt", erklärte Sprecher Takashi Kobayashi gegenüber AFP. Der Reaktor sei zwar stabil, und es sei keine Strahlung nach außen gelangt - dennoch bleibt unklar, wann der Neustart fortgesetzt werden kann.

Bereits zweites technisches Problem

Die Ursache des Zwischenfalls werde derzeit untersucht. Es ist bereits das zweite technische Problem innerhalb weniger Tage: Schon am vergangenen Wochenende hatte ein Reaktor-Alarm den ursprünglich für Dienstag (20.1.) geplanten Neustart verzögert.

Größtes Atomkraftwerk der Welt

Das AKW in der Präfektur Niigata gilt mit seiner maximalen Kapazität als das größte der Welt. Es war wie alle Reaktoren in Japan nach der Katastrophe von Fukushima 2011 abgeschaltet worden. Nun versucht das Land, mit einer Rückkehr zur Atomkraft seine Energieversorgung zu sichern.

Erinnerungen an Fukushima

Hintergrund: Japan ist stark abhängig von Energieimporten. Um CO2-Neutralität bis 2050 zu erreichen, will die Regierung auch auf Atomstrom setzen - trotz der Ängste in der Bevölkerung. Doch die aktuelle Pannenserie nährt neue Zweifel an Japans Atom-Plänen - und lässt Erinnerungen an Fukushima wach werden.

{title && {title} } bw, {title && {title} } Akt. 22.01.2026, 10:48, 22.01.2026, 10:33
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