Anklage gegen Alec Baldwin? "Alle Optionen sind am Tisch"

Die Ermittler gaben am Mittwoch in New Mexico eine Presskonferenz zum Baldwin-Fall. Die Ermittlungen sollen jedoch vorerst weiterlaufen.

US-Schauspieler Alec Baldwin erschoss am "Rust"-Filmset irrtümlich eine Kamerafrau. Am Mittwoch wollten die Ermittler jedoch noch nichts zu einem etwaigen Verfahren sagen. "Es ist zu früh zu sagen, ob Anklagen erhoben werden", wie der Sherriff von Santa Fe, Adan Mendoza, mitteilte. "Es liegen jedoch alle Optionen am Tisch", antwortete die Staatsanwältin von Santa Fe, Mary Carmack-Altwies, zu einer möglichen Anklage gegen den Star-Schauspieler. 

Die Anwältin entscheidet über Baldwins Schicksal. Denn sie muss entscheiden, ob ihm ein Prozess droht. 

Fest steht jedoch: "Es gab scharfe Munition am Set", wie die Ermittler bei der Pressekonferenz in Santa Fe mitteilten. "Dabei handelte es sich um Platzpatronen und scharfe Munition." Man untersuche gerade alle Waffen, die aufgefunden worden seien. Sowohl Regieassistent als auch die verdächtige Waffenmeisterin zeigten sich laut den Ermittlern kooperativ. Die Beweismittel werden demnächst dem FBI-Labor in Quantico/Virginia übergeben, wie es hieß.

Die Ermittler richteten der Familie der getöteten Halyna Hutchins und Regiesseur Joel Souza zudem ihre Beileids- sowie Genesungswünsche aus. Souza wurde bei dem Zwischenfall am Donnerstag verletzt. 

Alec Baldwin ist Co-Produzent des Films. Experten machen den Schauspieler darum für den tragischen Fall mitverantwortlich. 

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