WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker stellte in einer Aussendung klar: "Wir setzen damit ein Zeichen, um das Vertrauen in unsere Organisation zu stärken."
Das Präsidium der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) setzt nämlich die Anpassungen der Funktionsentschädigungen der Mitglieder des WKNÖ-Präsidiums bis zum Vorliegen des Prüfungsergebnisses des Rechnungshofes aus, wie die WKNÖ in einer Aussendung mitteilte.
"Die Mitglieder des WKNÖ-Präsidiums haben sich gemeinsam auf dieses Vorgehen geeinigt", so Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker und er betont: "Eine qualifizierte Interessenvertretung für alle Unternehmen muss etwas wert sein, und diese Bewertung wird jetzt von einer unabhängigen Institution festgelegt werden."
Zuletzt hatten Zahlen des "Moment Magazin" für Aufregung gesorgt: In der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hatte es für die Funktionsperiode 2025/2026 deutliche Steigerungen der "Funktionsentschädigungen" gegeben.
So erhöhte sich diese von Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer um 21 Prozent auf 181.903 Euro pro Jahr. Die Funktionsentschädigung von Wolfgang Ecker, Präsident der WKNÖ, um 51 Prozent, er verdiente plötzlich 168.910 Euro jährlich. Auch Walter Ruck, Präsident der WK Wien, erhielt ein Plus von 21 Prozent (ebenfalls jetzt 168.910 Euro). In Tirol erhielt WK-Präsidentin Barbara Thaler ein Plus von 62 Prozent (Gehalt nun bei 124.733 Euro).
In Niederösterreich heißt das nun, dass Wolfgang Ecker statt 14.075 Euro brutto nun, mit dem laut "Heute"-Infos gemeinsamen Beschluss im nö. Präsidium, nur noch knapp etwas über 9.000 Euro brutto bekommt.
Auch seine sechs Vizepräsidenten werden zurückgestuft – vorerst einmal, bis der Prüfungsbericht des Rechnungshofes vorliegt.