Am Wiener Rathausplatz wird bereits fleißig geschraubt, gehämmert und aufgebaut. Am 13. November öffnet der traditionelle Christkindlmarkt wieder seine Pforten – wir berichteten. Neben Punsch, Weihnachtsbeleuchtung und festlich geschmückten Standln steht auch heuer die Sicherheit im Mittelpunkt.
Aufgrund der Gefahrenlage bereitet sich die Stadt auf mögliche Bedrohungen vor. Das Sicherheitskonzept am Rathausplatz wurde überarbeitet. An mehreren Seiten gibt es Poller. Die massiven Sperren sollen verhindern, dass Fahrzeuge ungehindert in den Marktbereich gelangen. Zu den fixen Pollern kommen heuer auch noch mobile Anti-Terror-Poller. "Es geht darum, alle möglichen Zufahren zu sperren und zu sichern", heißt es aus dem Stadtmarketing.
Die mobilen Pollen werden auch schon in Deutschland eingesetzt. "Fährt man dagegen verkeilen sich die Poller in der Achse des Autos", so ein Sprecher. Ein Weiterfahren ist dann unmöglich. Die Poller werden am Areal platziert, der Christkindlmarkt somit heuer noch sicherer gemacht. "Wir schauen und immer an, wo man etwas verbessern kann." Das Sicherheitskonzept werde jährlich mit den Behörden abgestimmt – nähere Details will man dazu nicht bekannt geben.
Der Christkindlmarkt am Rathausplatz zählt zu den bekanntesten und größten Weihnachtsmärkten Europas. Zwischen dem beleuchteten Rathaus und dem Burgtheater erwartet die Besucher eine vorweihnachtliche Kulisse mit zahlreichen Marktstandln und dem Wiener Christkindl.
Zu den Höhepunkten gehört das Eislaufen: Mit Blick auf das Rathaus können Besucher auf Kufen ihre Runden drehen. Während die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft laufen, wird am Rathausplatz also nicht nur für festliche Stimmung, sondern auch für den Schutz der Besucher vorgesorgt.