Der iPhone-Hersteller Apple hat eine neue Partnerschaft mit dem Chipproduzenten Broadcom veröffentlicht. In einer Pressemitteilung kündigt Apple an, 30 Milliarden US-Dollar in Broadcom zu investieren.
Broadcom soll damit seine Produktionsstätte in Fort Collins im US-Bundesstaat Colorado ausbauen. Dafür investiert der Chiplieferant selbst 1,5 Milliarden US-Dollar in die Erweiterung und Modernisierung der Anlage.
Wie die "Macwelt" meldet, sind die Details der Vereinbarung allerdings vage. Die 30 Milliarden dürfte Apple ohnehin für Broadcom-Komponenten wie FBAR-Filter und andere Hochfrequenz-Funkkomponenten ausgeben.
Broadcom liefert wichtige Funktechnikkomponenten an Apple – darunter Teile für das Antennensignalmanagement, NFC und mehr. Apple stellt zwar gerade auf eigene Modems für Mobilfunk und WLAN um, benötigt aber weiterhin zahlreiche Broadcom-Chips.
Der neue Fünf-Jahres-Deal läuft bis 2031 und gibt beiden Unternehmen Planungssicherheit.
Bereits 2023 hatten Apple und Broadcom eine milliardenschwere Vereinbarung über 5G-Hochfrequenzkomponenten geschlossen.
Apple betont, dass die Investition Teil einer Zusage ist, über vier Jahre 600 Milliarden US-Dollar in die US-Wirtschaft zu stecken. Kritiker merken an, dass diese Summe nicht nur neue Fertigungsausgaben umfasst, sondern auch Gehälter, Büros, Strom und Werbung.