Der Osten Österreichs schwitzt seit Tagen jenseits der 30-Grad-Marke. Vor allem in Wien macht die brütende Hitze zu schaffen – allen voran Arbeitern auf Baustellen. Während die Fiaker-Pferde ab 35 Grad hitzefrei bekommen, müssen sich Bauarbeiter selbst um ihre Abkühlung kümmern.
In der Wiener Spitellau haben sich einige von ihnen etwas ganz besonderes einfallen lassen. Bei einer Gleisbaustelle stellten sie sich einen kleinen Swimming-Pool auf und füllten ihn anschließend mit Wasser. Wer jedoch denkt, die Herren könnten in der Mittagspause eine Abkühlung in einem unvergleichbaren Ambiente genießen, der irrt.
Wie ÖBB-Sprecherin Julia Krutzler gegenüber "Heute" klarstellt, handelt es sich dabei nicht um den privaten Badespaß der Arbeiter. Ganz im Gegenteil. In der Spittelau wird aktuell ein Technikgebäude für das neue elektronische Stellwerk errichtet.
"Bei der Baustelle wurde in der Tat ein Wasserbecken aufgestellt, jedoch um den frisch betonierten Baubeton abzukühlen", so Krutzler weiter. Ein Swimmingpool für die Arbeiter würde außerdem nicht den Sicherheitsvorkehrungen entsprechen.