Hotel-Ärger für die argentinischen Spielerfrauen und Familien.
Am Samstagabend bezwangen Lionel Messi und Co. im Achtelfinale Australien mit 2:1, sicherten sich ihr Ticket für das Viertelfinal-Duell mit den Niederlanden.
Nach dem zunächst holprigen Turnierstart (1:2 gegen Saudi-Arabien) herrscht beim Mitfavoriten auf den Titel also ausgelassene Stimmung. Diese wird bei einem Teil der Mannschaft nach dem Aufstieg aber von turbulenten Szenen im Hotel einiger Spielerfrauen getrübt.
Blackout im Hotel "Waterfront"!
Der Strom fällt mitten in der Nacht aus, dazu kommt es zur Rauchentwicklung. Informationen vom Hotel? Fehlanzeige. Die Gattinnen der Kicker reagieren teils panisch. Die Stromversorgung wird zwar schlussendlich wieder hergestellt, sie haben aber die Nase gestrichen voll. Weil bereits zuvor Mängel wie fehlendes Warmwasser beim Duschen, minderwertiges Frühstück und andere Vorkommnisse beanstandet wurden, packte die argentinische Reisegruppe in den frühen Morgenstunden die Koffer.
Unter anderem sollen die Partnerinnen der Spieler Angel di Maria, Papu Gomez, Leandro Paredes, Marcos Acuna, Geronimo Rulli und German Pezzalla und Familienangehörige das Weite gesucht, nach einem Transfer in andere Unterkünfte verlangt haben. Die Mehrheit von ihnen verbrachte den Rest der Nacht in einem Apartment-Hotel. In Folge sind inzwischen alle von ihnen im Hilton untergekommen.
Jetzt fordern viele der Betroffenen von der Firma Khaya ihr Geld zurück. Das "Waterfront" ist mit einem Mindestpreis von 800 Euro pro Nacht und Person alles andere als ein Schnäppchen.
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