Vor zwei Jahren hatte Toni Kroos eine Idee. Der einstige Real-Star gründete eine Hallen-Liga, taufte sie "Icon League". Statt klassischem Fußball geht es hier um Entertainment, Tempo und Show. Gespielt wird 5 gegen 5 auf einem kleinen Feld mit Banden, ohne Abseits und mit speziellen Elementen, die das Spielgeschehen unvorhersehbar machen. Das Ziel: den Fußball modern und für eine junge Zielgruppe neu erlebbar machen – auf Social Media, Twitch und im TV.
Das Besondere: Die Teams haben meist prominente Manager. Einer davon: David Alaba. Der ÖFB- und Real-Star ist Chef von "DNA Athletics" – und schaute am Montag am dritten Spieltag in Düsseldorf vorbei. Der 33-Jährige stand nicht alleine hinter der Bande, nahm einen Spezialgast mit: Marko Arnautovic.
Das Duo reiste nach der WM-Quali-Pleite gegen Rumänien aus Bukarest an, erlebte aber just die nächste Enttäuschung. "DNA Athletics" musste sich "Two Stripes United", dem Team von Felix Kroos, mit 4:5 geschlagen geben – erste Pleite in dieser Saison.
"Wäre ich drauf gewesen, hätten wir gewonnen, hundertprozentig", grinste Arnautovic danach ins Sport1-Mikrofon. "Ja, da bin ich mir sicher", legte Alaba nach.
Grundsätzlich outete sich Österreichs neuer Rekordtorschütze als Fan der Icon League. "David hat mir viel davon erzählt, letztes Jahr habe ich fast jedes Spiel geschaut. Ich bin wirklich positiv überrascht, die Halle ist voll, es herrscht eine sehr gute Atmosphäre, alle spielen mit Emotionen. Ich dachte echt nicht, dass das so wird."
Bereits am Dienstag geht es in der Icon League mit dem vierten Spieltag weiter. Spitzenreiter ist FC Berlin City von Antonio Rüdiger und Luciano.