Zwischenfall in Wiener Spital

Arzt mit Säure übergossen! Ambulanzen müssen zusperren

Im Hanusch-Krankenhaus in Wien-Penzing attackierte eine Frau einen Arzt, überschüttete ihn mit ätzender Säure. Mehrere Ambulanzen müssen schließen.
Robert Cajic
03.12.2025, 14:33
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Wut-Attacke gegen einen Arzt am Mittwoch im Hanusch-Krankenhaus in Wien-Penzing! Eine Patientin soll offenbar die Nerven verloren und einen Arzt mit Buttersäure überschüttet haben – "Heute" berichtete. Die übergossene Säure sorgte für irrsinnigen Gestank im Spitalsgebäude, nun reagiert das Krankenhaus und schließt mehrere Ambulanzen.

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Frau nach Säure-Attacke festgenommen

Die Wiener Polizei befand sich rasch vor Ort, die Tatverdächtige wurde bereits festgenommen. Völlig unklar bleiben jedoch weiterhin die Hintergründe der Attacke. Sicherheitshalber wurde auch ein Experte für Gefahrenstoffe hinzugezogen, um zu überprüfen, um welche Flüssigkeit es sich genau handelt", so Polizeisprecher Philipp Haßlinger gegenüber "Heute".

Laut der Polizei soll die Tatverdächtige die Buttersäure im Internet bestellt haben. Mit dieser übergoss sie einen Arzt, vier weitere Personen kamen ebenso mit der Säure in Berührung. Es besteht der Verdacht der absichtlich schweren Körperverletzung.

Aufgrund der erheblichen Geruchsbelästigung müssen laut Pressestelle der ÖGK die Ambulanzen für Lungenheilkunde, Rheumatologie und Dermatologie bis voraussichtlich Donnerstag geschlossen bleiben.

Drei Ambulanzen bis Donnerstag geschlossen

"Ein spezialisiertes Reinigungsteam ist bereits mit den entsprechenden Arbeiten betraut. Durch das rasche Eingreifen unserer Security konnte eine weitere Gefährdung verhindert werden", erklärt die ÖGK-Pressestelle auf Anfrage von "Heute".

Oberste Priorität habe der Schutz der Mitarbeitenden sowie der Patienten, "daher setzen wir alles daran, in solchen Situationen schnell, besonnen und konsequent zu handeln."

Vorsicht ist jedenfalls geboten: Buttersäure ist wegen der ätzenden Dämpfe und der ätzenden Flüssigkeit gefährlich. Das Einatmen der Dämpfe kann zu Reizungen der Atemwege, Husten, Übelkeit, Erbrechen und möglicherweise zu Lungenschäden führen. Haut- und Augenkontakt kann schwere Verätzungen verursachen.

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