Im Zuge von Untersuchungen von Schotter, die von der Stadtgemeinde Neunkirchen in Auftrag gegeben wurden, wurden (laut externem Gutachter) geringe Mengen an Asbest an drei Stellen festgestellt. "Die Stadtgemeinde Neunkirchen hat sofort sämtliche Maßnahmen eingeleitet und das belastete Material wurde am Donnerstag, den 21. Mai 2026 fachgerecht entsorgt", heißt es seitens der Stadtgemeinde.
Die Entsorgungsarbeiten konnten am 21. Mai 2026 abgeschlossen werden. Auch mit der Befüllung mit einwandfreiem Material wurde bereits begonnen. Auch diese Arbeiten können demnächst abgeschlossen werden, heißt es weiter.
Bei den in Auftrag gegebenen Analysen wurde an drei Stellen eine geringe Konzentration an Asbest festgestellt: Beim Bruchschotter im Kreisverkehr Schraubenwerkstraße, im Kreisverkehr Fabriksgasse und im Bereich des Barfußweges im Stadtpark.
Der betroffene Bereich des Barfußweges wurde sofort nach Bekanntwerden der Ergebnisse am 19. Mai gesperrt und abgedeckt, da Asbest dann freigesetzt werden kann, wenn es zu einem Abrieb kommt. Für diesen Bereich sowie für die Kreisverkehre Fabriksgasse und Schraubenwerkstraße wurde ein Fachbetrieb, der für die Entsorgung zugelassen ist, kontaktiert und mit den Arbeiten beauftragt.
"Es steht außer Frage, dass das Material schnellstmöglich fachgerecht entsorgt und ausgetauscht wird, egal, wie gering die Belastung ist. Die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger steht an erster Stelle", so Bürgermeister Peter Teix.
Zusätzlich wurde der Wirtschaftshof angewiesen, bei allen Kreisverkehren, Spielplätzen und Schotterwegen im Stadtgebiet zu kontrollieren, ob hier augenscheinlich belastetes Material liegt. "Dabei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Aber wir wollen kein Risiko eingehen", so Teix. Die Kontrollen werden natürlich dokumentiert und sollte ein Verdachtsfall auftreten, so werden die nötigen Erstmaßnahmen sofort eingeleitet (wie Probenentnahme und Analyse).
Bei Fragen können sich Bürger gerne die Abteilung Bauwesen wenden: Tel.: 02635/601-220