Land setzt "Taskforce" ein

Asbest-Skandal – Aufregung nach neuen Funden

Greenpeace schlägt erneut Alarm: Auch bei Fastfood-Spielplätzen und Raststätten im Burgenland wurden nun krebserregende Asbestfasern entdeckt.
Bernd Watzka
29.01.2026, 14:43
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Der Asbest-Skandal im Burgenland weitet sich aus. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat an drei weiteren öffentlich zugänglichen Orten hohe Konzentrationen des gefährlichen Materials festgestellt - in der Nähe des Spielplatzes von McDonald's in Oberpullendorf, am ASFINAG-Rastplatz Mogersdorf (S7) und beim Businesspark Steinberg-Dörfl.

Verseuchter Schotter entfernt

Erste Reaktionen folgten prompt: McDonald’s ließ den kontaminierten Schotter bereits entfernen, die ASFINAG hat den Rastplatz gesperrt. Wie Greenpeace berichtet, wurden die Proben nach Hinweisen aus der Bevölkerung genommen - mit alarmierendem Ergebnis: teils über 50 Prozent Asbestgehalt. Auch in Ungarn, nahe der Grenze, wurde ein belasteter Parkplatz entdeckt.

"Spiel- und Sportplätze sofort sanieren"

Umweltchemiker Herwig Schuster fordert rasches Handeln: "Dafür braucht es keine wochenlangen Luftmessungen." Spiel- und Sportplätze müssten sofort saniert werden. Greenpeace drängt auf klare Maßnahmen des Landes.

Land setzt "Asbest-Taskforce" ein

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bleibt weiterhin betont gelassen. Entscheidend sei nicht der Asbest im Gestein, sondern die Belastung in der Luft. Eine eigens eingesetzte "Asbest-Taskforce" soll nun genau das prüfen - konkrete Gesundheitsgefahren sieht das Land derzeit nicht.

{title && {title} } bw, {title && {title} } Akt. 29.01.2026, 15:32, 29.01.2026, 14:43
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