Die Asfinag schlägt Alarm: Derzeit kursiert eine massive Welle an betrügerischen E-Mails. Die Nachrichten richten sich an Autofahrer in ganz Österreich und wirken auf den ersten Blick so, als kämen sie von der Asfinag bzw. vom Asfinag Service-Center.
In den gefälschten Mails behaupten die Betrüger, es gebe eine offene Forderung. Der Grund: Angeblich sei das Autobahnen- und Schnellstraßennetz ohne gültige Vignette benutzt worden.
In der Mail wird gleich auch noch eine Kulanz-Lösung angeboten. Wer sofort eine rückwirkende 10-Tages-Vignette um 12,36 Euro kauft, könne eine Ersatzmaut oder ein Verwaltungsstrafverfahren abwenden. Angedrohter Strafrahmen – 3.000 Euro.
Der E-Mail ebenfalls beigefügt ist ein Button mit der Aufschrift "Ersatzmaut jetzt bezahlen". Allein – der führt nicht zur Asfinag, sondern auf eine betrügerische Seite. Dort sollen persönliche Daten wie Kreditkarteninformationen abgegriffen werden. Laut Asfinag könnten zudem in weiterer Folge auch deutlich höhere Beträge abgebucht werden.
Die Asfinag warnt inzwischen über ihre Websites, den Mautshop, Social Media und das Helpcenter vor der Betrugsmasche. Zusätzlich versucht das Unternehmen, gegen die Links in den gefälschten Nachrichten technisch vorzugehen bzw. diese zu blockieren.