"Beängstigende Lage"

Aston Martin mit erwartetem Desaster in Melbourne

Während Oscar Piastri das zweite Training in Melbourne als Schnellster beendet, setzte es für Aston Martin die zu erwartende Klatsche.
Sport Heute
06.03.2026, 10:04
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Der Start ins Formel-1-Wochenende in Australien ist für Aston Martin komplett danebengegangen. Für das Team setzte es schon am ersten Trainingstag ein (erwartetes) Technik-Desaster. Fernando Alonso konnte in der ersten Session gar nicht starten, Lance Stroll kam gerade einmal auf drei Runden. Der Grund: Schon wieder Probleme mit dem neuen Honda-Motor.

In der zweiten Trainings-Session konnte der Spanier dann starten und hatte als 20. (Vorletzter) 4,933 Sekunden Rückstand auf McLaren-Pilot Oscar Piastri, der den Trainingstag der neuen F1-Ära mit der Bestzeit beendete. Noch bitterer kam es für Teamkollege Lance Stroll. Der Kanadier konnte zwar nach dem Desaster im ersten Training alle Runden absolvieren, hatte als langsamster Fahrer aber mehr als sechs Sekunden Rückstand.

Wichtige Informationen fehlen

Neben dem bestehenden Motor-Problem kam am ersten Tag des Rennwochenendes aber noch ein zweites Problem hinzu: Aston Martin gehen die Batterien aus. "Wir haben nur noch zwei Stück – die beiden, die gerade in den Autos stecken", sagt Teamchef und Star-Designer Adrian Newey. "Wenn wir eine davon verlieren, haben wir ein echtes Problem. Deshalb müssen wir sehr vorsichtig damit umgehen."

Für Newey eine frustrierende Situation: "Ich fühle mich ein bisschen machtlos. Wir haben ein großes Problem mit der Antriebseinheit – und weil wir so wenig fahren können, lernen wir auch kaum etwas über das Auto." Besonders bitter: Durch die wenigen Runden fehlen wichtige Daten. "Unsere Informationen über das Auto sind extrem begrenzt, weil wir kaum gefahren sind – vor allem mit wenig Sprit." Vor dem ersten Saisonrennen am Sonntag (5 Uhr), sieht der Aston-Martin-Teamchef eine "ziemlich beängstigende Lage."

Spannung für Qualifying angesagt

Hinter Piastri beendeten die Mercedes-Piloten Kimi Antonelli (+0,214) und George Russell (+0,320) die schnellsten Piloten. Die Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton (+0,321) und Charles Leclerc (+0,562), im ersten Training noch die Schnellsten, beendeten den ersten Trainingstag auf den Plätzen vier und fünf. Erst dahinter reihten sich Max Verstappen (+0,637) und Lando Norris (+1,065) ein. Der Niederländer hatte im zweiten Training mit Getriebeproblemen zu kämpfen, genauso wie der amtierende Weltmeister – der seinen Boliden nach sieben Runden abstellen musste. Damit steht fest: Vor dem Qualifying sind die Top-Teams allesamt in Schlagdistanz.

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