So geht es weiter

Krieg im Nahen Osten – Formel 1 droht das Chaos

Kurz vor dem Start der Formel-1-Saison sorgt nicht die Frage nach dem schnellsten Auto für Gesprächsstoff sondern die angespannte Lage im Nahen Osten.
Sport Heute
05.03.2026, 07:39
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Am Sonntag (5 Uhr) beginnt die Formel 1 mit dem Grand Prix von Australien ihre 76. Saison. Normalerweise dreht sich in den Tagen davor im Fahrerlager alles um die entscheidenden Fragen: Welches Team hat das schnellste Auto gebaut – und wer wird Weltmeister?

In diesem Jahr ist die Stimmung allerdings eine andere. Statt über Technik und Favoriten wird im Fahrerlager vor allem über die angespannte Lage im Nahen Osten gesprochen. Viele Mitglieder des Rennzirkus mussten ihre Reise nach Australien kurzfristig umplanen, nachdem Flughäfen in Katar und Dubai wegen der aktuellen Sicherheitslage gesperrt wurden.

Die Situation beschäftigt die Formel 1 auch mit Blick auf den Rennkalender. Bereits im April sind zwei Grands Prix in der Region geplant: der Große Preis von Bahrain (12. April) und der Große Preis von Saudi-Arabien (19. April). Beide Länder sind Teil des Konflikts mit dem Iran, zuletzt sollen sogar Raketen in der Nähe der Strecke in Bahrain eingeschlagen sein.

Formel-1-Boss Stefano Domenicali und die Verantwortlichen der Rennserie stehen daher vor einer schwierigen Entscheidung. Die Lage wird derzeit genau beobachtet, gleichzeitig steht die Formel 1 in engem Austausch mit den Behörden vor Ort.

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