Tausende sagen ihren Impftermin wegen AstraZeneca ab

Eine Spritze wird mit dem AstraZeneca-Vakzin gefüllt. Symbolbild
Eine Spritze wird mit dem AstraZeneca-Vakzin gefüllt. SymbolbildMatthias Bein / dpa / picturedesk.com
Der Trubel um den Impfstoff von AstraZeneca reißt nicht ab. Tausende Österreicher stornierten deshalb kurzfristig ihren Impftermin.

Auch wenn der Lieferausfall der für diese Woche zugesagten 5.090 Ampullen keine Auswirkungen auf den Impfplan hat, wächst in der Bevölkerung die Verunsicherung. In Wien und der Steiermark haben tausende Österreicher ihre Impftermine storniert.

In Wien wird jeder zehnte Termin storniert

"Diese Woche haben von den 5.000 Impfwilligen 1.700 ihren Impftermin nicht wahrgenommen, Nächste Woche gibt es 25.000 Impfungen mit AstraZeneca, davon haben sich bereits 3.700 abgemeldet und wollen ihren Termin nicht wahrnehmen", berichtet der steirische Impfkoordinator Michael Koren im Ö1-"Journal". Auch in Wien wird jeder zehnte Termin storniert.

Wer seinen Termin nicht wahrnimmt, bleibt dennoch in der Impfdatenbank, wird jedoch nach hinten gereiht. Derzeit könne niemand garantieren, welcher Impfstoff bei der nächsten Runde zur Verfügung stehe.

In Wien stellt man jedoch in Aussicht, dass man, sobald genug Impfstoff zur Verfügung steht, diesen auch frei wählen kann. Wann es so weit sein wird, ist noch unklar.

Nächste Woche folgt Johnson & Johnson

Laut Dashboard des Gesundheitsministeriums haben bereits 1.348.439 Österreicher eine erste Dosis erhalten, 524.092 Menschen (Stand 9. April, 8 Uhr) haben einen vollständigen Impfschutz. Dem Großteil wurde der Impfstoff des deutschen Pharmaunternehmens BionTech/Pfizer verabreicht (mehr als 1,2 Millionen), mehr als 400.000 erhielten ein Jaukerl mit AstraZeneca, 140.000 mit Moderna.

Ab nächster Woche könnte auch der Impfstoff von Johnson & Johnson verfügbar sein - sofern die Lieferprognose hält.  

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