Schrecksekunde bei einem Atomkraftwerk in Russland. Wie der "ORF" unter Berufung auf die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) berichtet, wurde das AKW Kursk von einer Drohne getroffen.
Demnach sei die Behörde mit Sitz in Wien darüber informiert worden, dass das Atomkraftwerk zur Zeit des Vorfalls in Betrieb gewesen sei. Zu einer größeren Gefahr sei es durch den Vorfall jedoch nicht gekommen.
So soll kein Feuer ausgebrochen sein. Der Betrieb der Anlage würde unverändert weiterlaufen, hieß es weiter. Seitens der IAEA verurteilte man den Vorfall. Der Chef der Behörde Rafael Grossi mahnte zur Vorsicht.
Er betonte, dass Angriffe auf Atomanlagen nicht zu akzeptieren seien – egal wo sie stattfinden würden. Der IAEA-Chef rief zu maximaler militärischer Zurückhaltung. Das Risiko eines Atomunfalls müsse verhindert werden.