Ein Spaziergang endete für ein Pärchen im Februar im Märzpark (Fünfhaus) blutig. Ein Sudanese baute sich plötzlich vor dem Paar auf der Parkbank auf, versetzte dem 35-Jährigen einen Faustschlag.
Es kam zu einem Gerangel. Der Verdächtige zückte eine Schere, stach dem 35-Jährigen damit in Arm und Oberkörper. Das Opfer wurde verletzt, später von der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand zum Glück keine.
Kurz vor dem Eintreffen von Polizei und Rettung zog sich der Verdächtige im Park aus und lief nackt davon. Die Beamten konnten den Mann aber kurz darauf festnehmen. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Nun steht der Verdächtige am Donnerstag (17.6.) vor Gericht am Wiener Landl. Der Sudanese soll im Wahn auf das Paar losgegangen sein.
Der Verdächtige leidet laut Gericht an einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis, war zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig. Der Betroffene gilt als nicht schuldfähig, ihm droht nun die Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum. Die Unschuldsvermutung gilt.