In Oberwart wird Parken in wenigen Tagen teurer – und sorgt schon jetzt für heftige Diskussionen. Ab 27. April treten neue Regeln in Kraft, die vor allem Pendler und Innenstadt-Besucher betreffen.
Konkret werden vier Parkflächen kostenpflichtig: betroffen sind die Lehargasse, die Prinz Eugenstraße, die Schlainingerstraße sowie der Bereich bei der Rotunde. Wer dort künftig parkt, muss zahlen.
Für die Stadt ist das ein notwendiger Schritt. Bürgermeister Georg Rosner erklärt im ORF: "Damit Pendler, die nach Wien, Graz oder Eisenstadt pendeln, nicht das Zentrum mit ihren Autos verstellen, sondern dass Gäste, die den Markt besuchen, Geschäfte besuchen, Kaffeehäuser besuchen, Parkplätze finden, aber natürlich Gebühren zahlen".
Die Maßnahme soll also vor allem für mehr freie Plätze im Zentrum sorgen. Gleichzeitig betont der Bürgermeister, dass die Stadt Geld in die Hand genommen hat, um diese Flächen überhaupt nutzen zu können. "Diese Parkflächen würden nicht zur Verfügung stehen, wenn die Stadt nicht dementsprechend angemietet hätte", so Rosner im ORF.
Doch nicht alle sind einverstanden. Besonders in sozialen Medien hagelt es Kritik. Viele sehen die neuen Gebühren als zusätzliche Belastung im Alltag.
Neben den kostenpflichtigen Parkplätzen gibt es aber auch eine Änderung, die Autofahrern entgegenkommen soll: Ein Großteil der Straßen und Gassen in Oberwart wird zur Kurzparkzone. Dort kannst du künftig 90 Minuten kostenlos parken.
Ein weiteres Thema bleibt die Tiefgarage. Laut Bürgermeister wurde versucht, auch im privaten Bereich Lösungen zu schaffen, doch das sei schwierig.