Kritik an Rapid-Boss

Austrias Zorn: "Forderung von Wrabetz unangemessen"

Rapid muss die nächsten drei Jahre auf Auswärtsfans bei Derbys verzichten. Klubboss Wrabetz hätte sich das auch von der Austria gewünscht.
Sport Heute
02.03.2026, 20:27
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Pyrotechnik auf Tribünen und Spielfeld! Für diese jüngsten Ausschreitungen seiner Problemfans im 348. Wiener Derby bei der Austria muss Rapid die nächsten drei Jahre auf Gästefans in Favoriten verzichten. Rapid-Boss Alexander Wrabetz äußerte den Wunsch, dass daher in Zukunft auch die "Veilchen" auf ihren Anhang in Hütteldorf verzichten würden.

Bei Austrias neuem Sport-Vorstand Tomas Zorn stößt das auf wenig Verständnis.

Zorn: "Äußerung unangemessen"

"Ich fand die Äußerung eigentlich nicht angemessen", sagt er bei "Sky". "Man muss herausheben, dass sich unsere Fans bei den Vorfällen sehr gut verhalten haben. Man will sich gar nicht ausmalen, was passieren hätte können, wenn sich unsere Fans auf die Ausschreitungen eingelassen hätten. Deswegen sehe ich uns absolut nicht im Lead, auf irgendetwas zu verzichten. Das ist meine Meinung dazu. Es gab eine Kommunikation, aber was dabei intern rausgekommen ist, ist mir nicht bekannt.

Gollowitzer. "Folgen Rapid in diesem Fall nicht"

Bereits davor hatte Austria-Präsident Gollowitzer dem Wunsch seines Hütteldorfer Amtskollegen eine Absage erteilt.

"Unsere Anhänger haben sich beim letzten 2:0-Heimsieg vorbildlich verhalten, warum sollten wir sie jetzt dafür bestrafen? Nein, wir folgen Rapid in diesem Fall nicht", sagt Gollowitzer zur "Krone". Nachsatz: "Vor dem nächsten Derby in Hütteldorf werde ich aber sicherlich das Gespräch mit unserer Fanszene suchen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 02.03.2026, 20:27
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