Am Samstag kam es zu einem schrecklichen Vorfall in der italienischen Stadt Modena. Am Nachmittag raste ein Auto in der Innenstadt in eine Gruppe von Menschen. Laut dem Bürgermeister der Stadt, Massimo Mezzetti, habe es glücklicherweise keine Todesopfer gegeben.
Dennoch sprach der Stadt-Chef von einem "äußerst schweren Vorfall". Wie "focus.de" berichtet, habe es bei dem Vorfall sieben Verletzte gegeben. Nach seiner Fahrt durch die Menschenmenge dürfte der Autolenker jedoch nicht genug gehabt haben.
Dem Bericht zufolge habe der etwa 30-jährige Mann sein Auto verlassen und ein Messer gezückt. Laut italienischen Medien soll er dann noch eine weitere Person attackiert und zu flüchten versucht haben.
Das Opfer habe einen Stich kassiert, als er den Fahrer an der Flucht hindern wollte, berichtet "Blick". Erst danach konnte der Mann von der Polizei gestoppt werden. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.
Der Fahrer werde derzeit auf einer Polizeiwache verhört. Einem Bericht der "Corriere della Sera" zufolge soll es sich bei ihm um einen 31-jährigen Italiener mit marokkanischen Wurzeln handeln. Diese Informationen wollte der Bürgermeister von Modena jedoch nicht bestätigen.
Allerdings gab der Stadt-Chef ein Update zu den sieben Verletzten. Demnach hätte es zwei der Opfer besonders schlimm erwischt. Eine Frau, die eingeklemmt wurde, könnte beide Beine verlieren.