Der Ärger um die Autoposer in der Wiener City reißt nicht ab. Aufheulende Motoren, laute Musik und Hupkonzerte sorgen besonders rund um Tuchlauben, Hoher Markt und Rotenturmstraße für Unmut. City-Bezirksvorsteher und VP-Wien-Chef Markus Figl bekommt nun Hilfe von Innenminister Gerhard Karner (VP).
Bei einem gemeinsamen Ortsaugenschein stand die Bekämpfung der Autoposer im Mittelpunkt. Figl fordert von der Stadt Wien, rasch die notwendigen Schritte für den Einsatz von Lärmblitzern zu setzen. Gleichzeitig sollen weitere polizeiliche Schwerpunktkontrollen gegen rücksichtslose Autofahrer stattfinden.
Innenminister Gerhard Karner will verstärkt gegen die Autoposer vorgehen. Die Polizei werde weiterhin konsequent einschreiten, sowohl im regulären Streifendienst als auch bei gezielten Verkehrskontrollen mit zivilen Fahrzeugen. "Denn nicht nur Raser, sondern auch Autofahrer, die andere Menschen durch mutwillige Lärmbelästigungen stören, müssen aus dem Verkehr gezogen werden", so Karner.
"Wer hier unterwegs ist, hat sich an unsere Regeln zu halten. Die gut funktionierenden Kontrollen vor Ort sollen konsequent fortgesetzt werden", so Figl. "Gleichzeitig muss die Stadt Wien die notwendigen Schritte setzen, damit Lärmblitzer zum Einsatz kommen. So schützen wir die Betroffenen vor unnötigem Lärm und beenden diese Rücksichtslosigkeit."
Das Problem beschäftigt die Verantwortlichen seit Monaten. Besonders in den engen Gassen sorgen auffällige Fahrzeuge immer wieder für Beschwerden. Anrainer berichten von Motorenlärm, Hupkonzerten und Verkehrsbehinderungen.
Bei Schwerpunktkontrollen wurden bereits Hunderte Anzeigen erstattet. Auch ein mögliches Nachtfahrverbot für bestimmte Innenstadtbereiche wurde bereits diskutiert.