Kurz vor 22 Uhr wurden am 14. März die Feuerwehren zu einem B3-Brand im Ortszentrum von Strengberg (Bezirk Amstetten) alarmiert. Ein Nebengebäude stand in Brand, durch das Eingreifen der Einsatzkräfte wurde ein weiteres Übergreifen der Flammen mittels mehrerer Löschleitungen auf andere Gebäudeteile im dicht verbauten Zentrum verhindert. "Die Feuerwehren verwendeten CAFS-Schaummittel, Atemschutz und den Steig der FF St. Valentin", teilte das Bezirksfeuerwehrkommando mit.
Durch den ausgedehnten Vollbrand am Nebenobjekt, die enorme Hitzestrahlung und die starke Rauchentwicklung musste ein benachbartes Wohnhaus von der Feuerwehr evakuiert werden. Erschwerend war, dass das Haus im Ortszentrum stand. Somit mussten die Einsatzkräfte angrenzende Haushalte schützen.
Durch eine umfassende Brandbekämpfung und mehrere Atemschutztrupps im Innenangriff konnte aber relativ rasch der Brand eingedämmt werden. Das Löschwasser wurde zudem mittels Pendelverkehr zum Brandobjekt befördert.
Verletzt wurde zum Glück niemand. Für die Durchfahrtsstraße musste eine vorübergehende Totalsperre eingerichtet werden.
Im Einsatz standen die acht Feuerwehren Strengberg, Endholz, Haag, Haindorf, Sindelburg, St. Valentin, Thürnbuch-Au und Wallsee mit 147 Mitgliedern. Einsatzleiter war Thomas Schlögl, Kommandant der FF Strengberg. Ab Mitternacht begannen die Nachlöscharbeiten von Glutnestern und es konnte "Brand aus" gegeben werden.